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CO2-Steuer sorgt für Preisanpassungen bei swL-Öko-Erdgas der Stadtwerke Langenfeld

(vom 16.11.2020)

Die Stadtwerke Langenfeld bereiten sich derzeit auf den Erwerb von Emissionszertifikaten für ihr Produkt swL-Öko-Erdgas vor und setzen somit die im Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) festgelegte Vorgabe um. Mit deren Hilfe sollen die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland reduziert und so das Klima geschützt werden.

Das BEHG legt fest, dass ab 2021 für alle Brennstoffe, die CO2-Emissionen verursachen, Emissionszertifikate erworben werden müssen. Im nächsten Jahr startet der Emissionshandel mit einer fixen CO2-Steuer von 25 Euro pro Tonne und wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Die Stadtwerke folgen der gesetzlichen Vorgabe und bereiten derzeit den termingerechten Erwerb der Emissionszertifikate vor. Für die Kunden gibt es einen anschaulichen Erklärfilm zur Thematik. Ebenfalls neu ist automatische Anzeige des individuellen CO2-Verbrauchs über den Tarifrechner.

Das ändert sich konkret im Tarif swL-Öko-Erdgas ab 1. Januar 2021: Die sinkenden Netzentgelte werden durch eine Erhöhung der Beschaffungspreise von Erdgas aufgehoben. Diese Veränderungen wirken sich nicht auf den Endpreis des jeweiligen Tarifs aus. Aufgrund der CO2-Steuer erhöht sich jedoch der Arbeitspreis pro Kilowattstunde Erdgas um circa 0,54 Cent. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch in einem Einfamilienhaus von 20.000 Kilowattstunden bedeutet der geänderte Arbeitspreis Mehrkosten von circa neun Euro im Monat. Allerdings wird ein nicht unerheblicher Anteil der Erdgaspreisanpassung durch die in 2020 vorgenommene Mehrwertsteuersenkung kompensiert. So profitieren Kunden der Stadtwerke im Zuge der nächsten Abrechnung für das gesamte Kalenderjahr 2020 von der Senkung und nicht erst mit Wirkung ab dem 01.07.2020.

Alle genannten Preise sind Bruttopreise – also inkl. Steuern und Abgaben. Zu beachten ist, dass nach der temporären Umsatzsteuersenkung am 01.07.2020 ab dem 01.01.2021 wieder der Umsatzsteuersatz von 19 Prozent gilt.

Alle Kunden werden in dieser Woche persönlich per Anschreiben über die Preisänderung informiert. Mit der Jahresabrechnung 2020 werden die monatlichen Zahlungen für 2021 automatisch angepasst.

Weitere Maßnahmen zur CO2-Reduktion

Zwar gilt Erdgas als klimaschonendster aller konventionellen Energieträger, jedoch werden durch das BEHG Anreize geschaffen, Energieträger möglichst effizient zu nutzen und Emissionen zu reduzieren. Der lokale Versorger unterstützt nicht nur das grundsätzliche Ziel der Bundesregierung, sondern hat darüber hinaus von sich aus ohne zusätzliche Kosten für seine Kunden bereits weitere Maßnahmen zur CO2-Reduktion umgesetzt.

Umweltfreundlich und sauber: swL-Öko-Strom und swL-Öko-Erdgas 

Der bereits seit fast zehn Jahren im Produktportfolio angebotene swL-Öko-Strom aus 100 Prozent Wasserkraft wurde in diesem Jahr mit der Umstellung auf klimafreundliche Energie im Erdgasbereich ergänzt. Die unvermeidbaren Emissionen, die bei der Verbrennung von Erdgas im Haushalt oder Kleinunternehmen entstehen, werden durch zusätzliche Klimaschutzprojekte kompensiert. „Die Entscheidung, ausschließlich Öko-Strom und Öko-Erdgas in unserem Produktportfolio anzubieten, ist ein sowohl wichtiger als auch konsequenter Schritt in Richtung Energiewende“, so Geschäftsführer Udo Jürkenbeck. Jetzt mehr lesen.

Klimaneutral an allen drei Standorten 

2020 wurden die Emissionen aus dem Strom- und Wärmeverbrauch und dem Betrieb des Fuhrparks an allen drei Standorten (ServiceCenter, Verwaltungsgebäude und Trinkwasseraufbereitungsanlage) neutralisiert. Dabei werden durch gezielte Investitionen in zertifizierte Projekte zum Klimaschutz die anfallenden CO2 -Emissionen in Schwellen- und Entwicklungsländern eingespart, demnach in der weltweiten Bilanz ausgeglichen. Das Ziel ist es, künftig nach weiteren Einsparpotenzialen zu suchen, um die Emissionen weiter zu reduzieren. Jetzt mehr lesen.

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