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Erdgaspreise steigen zum 1. Oktober

Auf­grund der staat­lich initi­ier­ten Umla­gen und den damit ver­bun­de­nen Ände­run­gen auf dem Ener­gie­markt sind die Stadt­wer­ke Lan­gen­feld dazu gezwun­gen, ihre Erd­gas­ta­ri­fe anzupassen. 

Die Stadt­wer­ke Lan­gen­feld heben zum 1. Okto­ber ihre Prei­se für Erd­gas an. Grund dafür sind die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen auf dem Ener­gie­markt. Da die Stadt­wer­ke Lan­gen­feld die dras­tisch gestie­ge­nen Kos­ten für Ener­gie und die kürz­lich ver­ab­schie­de­ten gesetz­li­chen Umla­gen nicht allei­ne auf­fan­gen kön­nen, pas­sen die Stadt­wer­ke die Prei­se an.

Bereits Anfang des Jah­res stie­gen die Prei­se für Gas wegen einer welt­weit stei­gen­den Nach­fra­ge stark an. Trotz der damals erreich­ten Spit­zen­wer­te auf dem Ener­gie­markt, konn­ten die Stadt­wer­ke Lan­gen­feld auf­grund ihrer vor­aus­schau­en­den Beschaf­fungs­stra­te­gie den Kun­dIn­nen sta­bi­le Prei­se anbie­ten. Die ver­min­der­ten Gas­lie­fe­run­gen aus Russ­land hat­ten einen wei­te­ren Anstieg der Beschaf­fungs­prei­se am Gas­markt zur Fol­ge. Denn dadurch müs­sen gro­ße Gas­im­por­teu­re auf unbe­stimm­te Zeit zu enor­men Kos­ten Ersatz beschaffen.

Auf­grund des­sen stärkt die Bun­des­re­gie­rung Gas­im­por­teu­re wie bei­spiels­wei­se Uni­per schon jetzt durch unter­schied­li­che Maß­nah­men. Die­se Maß­nah­men wer­den nun durch staat­li­che Umla­gen ergänzt, um die hohen Beschaf­fungs­kos­ten der Gas­im­por­teu­re sowie die Befül­lung der Gas­spei­cher aus­zu­glei­chen. Die ver­ab­schie­de­ten Umla­gen kön­nen alle Unter­neh­men wahr­neh­men, die rus­si­sches Erd­gas nach Deutsch­land impor­tie­ren und denen dadurch aktu­ell finan­zi­el­le Zusatz­kos­ten ent­ste­hen. Wei­ter­ge­ge­ben wer­den die­se Umla­gen von den Gas­im­por­teu­ren an die nächs­ten Unter­neh­men in der Lie­fer­ket­te wie auch den Stadt­wer­ken Lan­gen­feld. All das ver­an­lasst wie­der­um die Stadt­wer­ke Lan­gen­feld dazu, ihre Tari­fe sowohl für die Grund­ver­sor­gung als auch für Son­der­ver­trä­ge anzupassen.

Das ändert sich kon­kret in der Gas­ver­sor­gung ab 1. Okto­ber 2022

Wäh­rend der Grund­preis in allen Ver­brauchs­men­gen gemäß der zum 01.10.2022 voll­zo­ge­nen Preis­an­pas­sung sta­bil bleibt, steigt der Arbeits­preis bei­spiels­wei­se bei einer Jah­res­ver­brauchs­men­ge zwi­schen 4.001 und 50.000 KWh in der Grund­ver­sor­gung auf 14,88 Cent je Kilo­watt­stun­de. Für einen 75qm Haus­halt in der Grund­ver­sor­gung mit einem durch­schnitt­li­chen Jah­res­ver­brauch von 12.000 Kilo­watt­stun­den bedeu­tet die geän­der­te Preis­struk­tur eine monat­li­che Mehr­be­las­tung von rund 61 Euro.

Der “swL-Öko-Erd­gas Tarif” wird ana­log zur Grund­ver­sor­gung um den glei­chen Umfang erhöht. So sichern die Stadt­wer­ke Lan­gen­feld eine fai­re Ver­tei­lung der staat­lich initi­ier­ten Umla­gen und der hohen Beschaf­fungs­kos­ten von Gas­im­por­teu­ren. Soll­ten sich sei­tens der Regie­rung finan­zi­el­le Hil­fen und Steu­er­sen­kun­gen erge­ben, wer­den die Stadt­wer­ke die­se selbst­ver­ständ­lich an die Kun­dIn­nen weitergeben.

Alle genann­ten Prei­se sind Brut­to­prei­se – also inkl. der der­zeit gül­ti­gen Steu­ern und Abga­ben. Eine Preis­über­sicht inkl. Abga­ben und Steu­ern ist unter www​.stw​-lan​gen​feld​.de einsehbar.

Abschlä­ge anpas­sen, um hohe Kos­ten zu vermeiden

Die Stadt­wer­ke infor­mie­ren noch im August alle Kun­dIn­nen mit einem per­sön­li­chen Anschrei­ben über die neu­en Prei­se. Um hohe Nach­zah­lun­gen sei­tens der Kun­dIn­nen zu ver­mei­den, behal­ten sich die Stadt­wer­ke die Mög­lich­keit vor, die monat­li­chen Abschlä­ge zusätz­lich anzu­pas­sen. Dar­über hin­aus kön­nen Kun­dIn­nen die monat­li­chen Abschlä­ge im Online­por­tal der Stadt­wer­ke Lan­gen­feld auch selbst­stän­dig anpassen.

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