AGB für Privatkunden

(1) Die Gesell­schaft (fol­gend „Gesell­schaft“), Stadt­wer­ke Lan­gen­feld GmbH, Eli­sa­beth-Sel­bert-Str. 2, 40764 Lan­gen­feld, Sitz der Gesell­schaft: Lan­gen­feld, Regis­ter­ge­richt: B Amts­ge­richt Düs­sel­dorf HRB-Nr. 46353, erbringt ihre ange­bo­te­nen Dienst­leis­tun­gen aus­schließ­lich gemäß den vor­ran­gi­gen Bedin­gun­gen des Auf­trags­for­mu­lars, der nach­fol­gen­den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen (fol­gend „AGB“) sowie – soweit anwend­bar – den Bestim­mun­gen des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­set­zes (fol­gend TKG) und den auf­grund die­ses Geset­zes erlas­se­nen Rechts­ver­ord­nun­gen, die der Ver­trags­part­ner (fol­gend Kun­de) durch Ertei­lung des Auf­tra­ges oder Inan­spruch­nah­me des Diens­tes aner­kennt. Sie fin­den auch auf hier­mit in Zusam­men­hang ste­hen­de Aus­künf­te, Bera­tun­gen sowie die Besei­ti­gung von Stö­run­gen Anwendung.

(2) Das Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­setz fin­det auch dann Anwen­dung, soll­te in den fol­gen­den AGB nicht aus­drück­lich auf dies Bezug genom­men werden.

(3) Die AGB gel­ten auch für alle künf­ti­gen Geschäfts­be­zie­hun­gen, auch wenn sie nicht noch­mals aus­drück­lich ver­ein­bart werden.

(4) Der Ein­be­zie­hung von AGB des Kun­den wird widersprochen.

  • 2 Ver­trags­ab­schluss

(1) Alle Ange­bo­te der Gesell­schaft sowie die hier­zu gehö­ren­den Unter­la­gen sind unver­bind­lich und freibleibend.

(2) Der Ver­trag über die Nut­zung der Diens­te der Gesell­schaft zwi­schen der Gesell­schaft und dem Kun­den kommt durch einen schrift­li­chen oder elek­tro­ni­schen Auf­trag des Kun­den, unter Ver­wen­dung des ent­spre­chen­den For­mu­lars (Ange­bot) und der anschlie­ßen­den schrift­li­chen Auf­trags­be­stä­ti­gung durch die Gesell­schaft (Annah­me), zustan­de und rich­tet sich aus­schließ­lich nach deren Inhalt, den dort in Bezug genom­me­nen Leis­tungs- und Pro­dukt­be­schrei­bun­gen, Preis­ver­zeich­nis­sen, die­sen AGB und der Ver­trags­zu­sam­men­fas­sung gemäß § 54 TKG, soweit im Auf­trags­for­mu­lar nichts ande­res ver­ein­bart ist. Die Gesell­schaft kann die Annah­me des Auf­tra­ges des Kun­den ohne Anga­be von Grün­den verweigern.

(3) Die Gesell­schaft kann den Ver­trags­schluss von der Vor­la­ge einer schrift­li­chen Voll­macht, des Miet­ver­tra­ges und/​oder des Per­so­nal­aus­wei­ses abhän­gig machen.

(4) Für bestimm­te Leis­tun­gen der Gesell­schaft ist Vor­aus­set­zung für die Leis­tungs­er­brin­gung der Gesell­schaft ein Haus­an­schluss sowie eine vom gewähl­ten Pro­dukt abhän­gi­ge Innen­haus­ver­ka­be­lung (Ver­ka­be­lung vom Haus­über­ga­be­punkt bis zum Router).

(5) Sowohl für Arbei­ten am Haus­an­schluss als auch für eine ggf. not­wen­di­ge Haus­in­stal­la­ti­on hat der Kun­de die Geneh­mi­gung des Haus­ei­gen­tü­mers oder eines ande­ren dies­be­züg­li­chen Rechts­in­ha­bers ein­zu­ho­len, soweit im Auf­trags­for­mu­lar kei­ne ander­wei­ti­ge Rege­lung ver­ein­bart ist. Die­se Geneh­mi­gung erfolgt im Wege eines Grund­stücks­nut­zungs­ver­tra­ges, der zwi­schen dem Eigen­tü­mer bezie­hungs­wei­se Rechts­in­ha­ber und der Gesell­schaft geschlos­sen wird.

(6) Die Gesell­schaft ist berech­tigt, sich zur Leis­tungs­er­fül­lung Drit­ter zu bedie­nen. Soweit die Gesell­schaft sich zur Erbrin­gung ihrer Diens­te Drit­ter bedient, wer­den die­se nicht Ver­trags­part­ner des Kunden.

(7) Der Kun­de wird Daten aus­schließ­lich unter Nut­zung von Pro­to­kol­len, die auf IPv4 (IETF RFC 791 mit Updates) oder IPv6 (IETF RFC 8200 mit Updates) auf­set­zen, übermitteln.

(8) Die Gesell­schaft ist nicht ver­pflich­tet, dem Kun­den IP-Adress­räu­me dau­er­haft zu überlassen.

  • 3 Leis­tungs­um­fang

(1) Die Gesell­schaft ermög­licht dem Kun­den den Zugang zu ihrer bestehen­den Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Infra­struk­tur und der Nut­zung ihrer Diens­te. Art und Umfang der ver­trag­li­chen Leis­tun­gen erge­ben sich aus dem Ver­trag und den jewei­li­gen Leis­tungs­be­schrei­bun­gen ein­schließ­lich der AGB sowie den jeweils gel­ten­den Preis­ver­zeich­nis­sen, die im Inter­net unter www​.LFeld​.net ein­ge­se­hen wer­den können.

(2) Die Qua­li­tät und der Ser­vice-Level bezüg­lich der Diens­te erge­ben sich vor­ran­gig aus den Bedin­gun­gen des Auf­trags­for­mu­lars und der Leis­tungs­be­schrei­bung. Ist dort nichts Abwei­chen­des ver­ein­bart, haben die von der Gesell­schaft ange­bo­te­nen Diens­te eine über das Kalen­der­jahr gemit­tel­te Ver­füg­bar­keit von 97 Prozent.

(3) Soweit die Gesell­schaft neben den beauf­trag­ten Leis­tun­gen und Diens­ten zusätz­li­che ent­gelt­freie Diens­te und Leis­tun­gen erbringt, kön­nen die­se jeder­zeit mit oder ohne Vor­ankün­di­gung ein­ge­stellt wer­den. Ein Minderungs‑, Erstat­tungs- oder Scha­dens­er­satz­an­spruch ergibt sich dar­aus nicht.

(4) Die Leis­tungs­ver­pflich­tung der Gesell­schaft gilt vor­be­halt­lich rich­ti­ger und recht­zei­ti­ger Selbst­be­lie­fe­rung mit Vor­leis­tun­gen, soweit die Gesell­schaft mit der erfor­der­li­chen Sorg­falt ein kon­gru­en­tes Deckungs­ge­schäft geschlos­sen hat und die nicht rich­ti­ge oder nicht recht­zei­ti­ge Leis­tung nicht auf einem Ver­schul­den der Gesell­schaft beruht. Als Vor­leis­tun­gen im Sin­ne die­ses Absat­zes gel­ten sämt­li­che benö­tig­ten Hard­ware- und Soft­ware­ein­rich­tun­gen, ‑instal­la­tio­nen oder sons­ti­ge tech­ni­sche Leis­tun­gen Drit­ter, mit Aus­nah­me der Ent­stö­rung gemäß § 58 TKG.

(5) Die Gesell­schaft ermög­licht dem Kun­den Zugang zum eige­nen Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons-Fest­netz und Ver­bin­dun­gen zu Fest­net­zen ande­rer Betrei­ber sowie zu Mobil­funk­net­zen ande­rer Betrei­ber und stellt dem Kun­den – je nach Ver­trags­ge­stal­tung Sprach­ka­nä­le mit einer oder meh­re­ren Ruf­num­mern zur Verfügung.

(6) Art und Umfang der Leis­tun­gen erge­ben sich aus dem mit dem Kun­den abge­schlos­se­nen Ver­trag, den jeweils aktu­el­len Leis­tungs­be­schrei­bun­gen und Preis­ver­zeich­nis­sen, die im Inter­net unter www​.LFeld​.net ein­ge­se­hen wer­den kön­nen und der Ver­trags­zu­sam­men­fas­sung gemäß § 54 TKG, soweit im Auf­trags­for­mu­lar nichts ande­res ver­ein­bart ist.

(7) Im Gesell­schaft-Netz sind Pre-Selec­tion sowie Call-by-Call und die Anwahl bestimm­ter Son­der­ruf­num­mern nicht mög­lich, eben­so nicht Ruf­num­mern die off­line abge­rech­net werden.

(8) Die Gesell­schaft stellt dem Kun­den im Rah­men ihrer bestehen­den tech­ni­schen und betrieb­li­chen Mög­lich­kei­ten nach des­sen Wahl Leis­tun­gen mit den fol­gen­den all­ge­mei­nen Leis­tungs­merk­ma­len als „Zugang zum Inter­net“ (Inter­net-Access) zur Verfügung:

  1. a) Den Zugang über den Zugangs­kno­ten (point of pre­sence) in Form einer funk­ti­ons­tüch­ti­gen Schnitt­stel­le (Gate­way) zum Inter­net, um dem Kun­den die Über­mitt­lung und den Abruf von Daten (IP-Pake­te) in und aus dem Inter­net zu ermög­li­chen. Der Kun­de kann auf die­se Wei­se in aus­schließ­lich eige­ner Ver­ant­wor­tung die im Inter­net zugäng­li­chen Diens­te wie z. B. World­Wi­de­Web, Use­Net (News­grup­pen), FTP und E‑Mail-Diens­te in Anspruch neh­men. Hier­bei han­delt es sich in aller Regel um Diens­te Drit­ter, die nicht von der Gesell­schaft erbracht wer­den und auf deren Gestal­tung und Inhalt die Gesell­schaft kei­nen Ein­fluss hat. Die vor­ge­nann­ten Diens­te bil­den nur dann ein Ange­bot der Gesell­schaft, wenn sie aus­drück­lich als Ange­bot der Gesell­schaft bezeich­net sind.
  2. b) Der Kun­de wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Gesell­schaft beim Inter­net-Access nur den Zugang zum Inter­net ver­mit­telt und kei­nen Ein­fluss auf die Über­tra­gungs­ge­schwin­dig­kei­ten im Inter­net und auf die ange­bo­te­nen Inhal­te hat. Die Zugäng­lich­keit ein­zel­ner im Inter­net oder im Gesell­schaft-Netz von Drit­ten bereit­ge­stell­ter Diens­te und Daten gehört eben­so wie die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der von Drit­ten betrie­be­nen Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ein­rich­tun­gen nicht zu den Leis­tun­gen der Gesell­schaft. Ver­zö­ge­run­gen, die sich aus der Über­las­tung der Lei­tun­gen im Inter­net erge­ben, gehen nicht zu Las­ten der Gesellschaft.
  3. c) Die Schnitt­stel­le wird für den pri­va­ten Gebrauch zur Ver­fü­gung gestellt. Der geschäfts­mä­ßi­ge Betrieb von File-Sharing-Sys­te­men, Peer-to-Peer-Net­zen und ande­ren Anwen­dun­gen mit stän­di­gem Daten­aus­tausch mit gro­ßer Band­brei­te setzt einen geson­der­ten Ver­trag zwi­schen dem Kun­den und der Gesell­schaft voraus.
  4. d) der Zugang wird als Inter­net-Flat­rate über den bestehen­den Netz-Zugang von der Gesell­schaft ermög­licht. Davon abwei­chend kön­nen Ange­bo­te an Geschäfts­kun­den mit einem Daten­vo­lu­men ent­spre­chend den vor­ran­gi­gen Bedin­gun­gen des Auf­trags­for­mu­lars begrenzt werden.

(9) Die Gesell­schaft ist ver­pflich­tet, dem Kun­den den Zugang zu einem Inter­net­kno­ten­punkt zu ver­schaf­fen. Der Zugang wird über das Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­netz von der Gesell­schaft rea­li­siert. Soweit im Ein­zel­fall zwi­schen den Par­tei­en nichts ande­res ver­ein­bart ist, muss die Gesell­schaft nicht sicher­stel­len, dass die vom Kun­den oder Drit­ten aus dem Inter­net abge­ru­fe­nen Infor­ma­tio­nen beim Abru­fen­den ein­ge­hen. Dies gilt auch für den Abschluss und die Erfül­lung von Geschäften.

(10) Die Gesell­schaft ver­mit­telt dem Kun­den den Zugang bzw. ver­schie­de­ne Nut­zungs­mög­lich­kei­ten des Inter­nets. Die dem Kun­den zugäng­li­chen Infor­ma­tio­nen im Inter­net wer­den von der Gesell­schaft nicht über­prüft. Alle Infor­ma­tio­nen, die der Kun­de im Inter­net abruft, sind, soweit nicht im Ein­zel­fall ander­wei­tig gekenn­zeich­net, frem­de Infor­ma­tio­nen im Sin­ne von §§ 8 Abs. 1 S. 1, 9 S. 1 und 10 S. 1 TMG. Dies gilt ins­be­son­de­re auch für Dis­kus­si­ons­fo­ren und Chat Groups.

(11) Der Kun­de nutzt die Ange­bo­te im Inter­net auf eige­ne Gefahr und unter­liegt dabei den jeweils dort gel­ten­den Regeln bzw. natio­nal oder inter­na­tio­nal gel­ten­den Geset­zen und Vor­schrif­ten und ver­pflich­tet sich, die­se ein­zu­hal­ten. Dabei respek­tiert er Namens‑, Urhe­ber- und Mar­ken­rech­te Drit­ter. Die über­mit­tel­ten Inhal­te unter­lie­gen kei­ner Über­prü­fung durch die Gesell­schaft, ins­be­son­de­re nicht dar­auf­hin, ob sie scha­dens­ver­ur­sa­chen­de Soft­ware (z. B. Viren) enthalten.

(12) Die Gesell­schaft ist berech­tigt, ihre Leis­tun­gen jeder­zeit dem neu­es­ten Stand der Tech­nik (soweit dies zur Ver­bes­se­rung der Leis­tun­gen der Gesell­schaft dem Kun­den zumut­bar ist) sowie allen rele­van­ten Geset­zes­än­de­run­gen oder ‑ergän­zun­gen ent­spre­chend anzupassen.

(13) Die Gesell­schaft ist berech­tigt, ohne Ankün­di­gung den Inter­net­zu­gang des Kun­den ein­mal inner­halb von 24 Stun­den kurz­fris­tig zu unterbrechen.

(14) Regis­trie­rung, Ände­rung oder Kün­di­gung von Inter­net-Domains set­zen einen geson­der­ten Ver­trag zwi­schen dem Kun­den und der Gesell­schaft voraus.

(15) Der Zugang zum Zugangs­kno­ten und damit zum Inter­net und die sons­ti­ge Nut­zung der von der Gesell­schaft ange­bo­te­nen Leis­tun­gen wird dem Kun­den über die von der Gesell­schaft zuge­las­se­nen, regis­trier­ten und bei Ver­trags­ab­schluss an den Kun­den ggf. über­las­se­nen Hard­ware­kom­po­nen­ten (Rou­ter, Modem, Netz­werk­kar­te) sowie durch per­sön­li­che Pass­wör­ter und ggf. Teil­neh­mer- und Mit­be­nut­zer-Num­mern gewährt.

  • 4 Hard­ware und Zugangsdaten

(1) Von der Gesell­schaft leih- oder miet­wei­se über­las­se­ne Dienst­zu­gangs­ge­rä­te und sons­ti­ge Hard­ware blei­ben im Eigen­tum der Gesell­schaft. Die Gesell­schaft bleibt ins­be­son­de­re auch Eigen­tü­me­rin aller Ser­vice- und Technik­ein­rich­tun­gen und sons­ti­ger Gerä­te, soweit nicht etwas Ande­res aus­drück­lich ver­ein­bart und erklärt wird.

(2) Die Gesell­schaft ist bei leih- oder miet­wei­ser Über­las­sung von Dienst­zu­gangs­ge­rä­ten und sons­ti­ger Hard­ware, berech­tigt aber nicht ver­pflich­tet, die Kon­fi­gu­ra­ti­on sowie das Ein­spie­len der für den Betrieb not­wen­di­gen Daten und Updates auf dafür vor­ge­se­he­ne End­ge­rä­te durch Daten­aus­tausch durch­zu­füh­ren. Der Kun­de hat der Gesell­schaft ent­spre­chen­den Zugang zu gewäh­ren. Wird der Zugang durch den Kun­den ver­wei­gert oder wesent­lich erschwert, kann die Gesell­schaft die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der über­las­se­nen Hard- und Soft­ware nicht gewährleisten.

(3) Inter­net- und Tele­fo­nie-Zugangs­da­ten wer­den für einen Anschluss mit der erst­ma­li­gen Inbe­trieb­nah­me dem Kun­den mitgeteilt.

(4) Der Kun­de ist ver­pflich­tet, die Gesell­schaft über sämt­li­che Beein­träch­ti­gun­gen ihres Eigen­tums­rechts an der über­las­se­nen Hard­ware bspw. durch Pfän­dung, Beschä­di­gung oder Ver­lust unver­züg­lich zu infor­mie­ren und bin­nen zwei Tagen nach tele­fo­ni­scher Mel­dung auch schrift­lich anzu­zei­gen. Hat der Kun­de die Beein­träch­ti­gung zu ver­tre­ten, kann die Gesell­schaft den Ver­trag außer­or­dent­lich kün­di­gen und Scha­dens­er­satz verlangen.

(5) Bei Been­di­gung des Ver­tra­ges ist der Kun­de grund­sätz­lich ver­pflich­tet, das gemäß den vor­ste­hen­den Absät­zen über­las­se­ne Eigen­tum auf eige­ne Kos­ten und eige­ne Gefahr inner­halb von 14 Tagen an die Gesell­schaft zurück­zu­ge­ben. Kommt der Kun­de die­ser Ver­pflich­tung nach Satz 1 nicht nach, so wird die Gesell­schaft dem Kun­den die Hard­ware ein­schließ­lich des Zube­hörs zum Zeit­wert (sie­he Abs. 6) in Rech­nung stellen.

(6) Der Kun­de haf­tet für alle von ihm zu ver­tre­ten­den Schä­den an der über­las­se­nen Hard­ware oder den Ver­lust der über­las­se­nen Hard­ware. Bei einer Nut­zung die­ser Gerä­te wer­den pro Ver­trags­jahr 20 Pro­zent des Net­to-Neu­wer­tes zu Guns­ten des Kun­den auf die Ent­schä­di­gungs­sum­me ange­rech­net. Dem Kun­den bleibt es unbe­nom­men nach­zu­wei­sen, dass der Gesell­schaft kein oder ein gerin­ge­rer Scha­den ent­stan­den ist.

(7) Sofern die Gesell­schaft dem Kun­den eine geeig­ne­te tech­ni­sche Ein­rich­tung zur Nut­zung der beauf­trag­ten Diens­te ver­kauft und über­trägt, gehen die­se mit dem Zah­lungs­ein­gang der dies­be­züg­lich durch die Gesell­schaft gestell­ten Rech­nung in das Eigen­tum des Kun­den über. Bis zur Zah­lung des voll­stän­di­gen Kauf­prei­ses durch den Kun­den ver­bleibt das Eigen­tum bei der Gesell­schaft. Voll­stre­cken Gläu­bi­ger des Kun­den in die ver­kauf­te Ware, hat der Kun­de die Gesell­schaft unver­züg­lich zu infor­mie­ren und von sämt­li­chen Kos­ten frei­zu­stel­len, die der Gesell­schaft durch die Inan­spruch­nah­me Drit­ter ent­ste­hen, soweit die­se erfor­der­lich und ange­mes­sen sind und nicht vom pfän­den­den Gläu­bi­ger zu erstat­ten sind.

(8) Der Kun­de darf die käuf­lich erwor­be­ne und über­las­se­ne tech­ni­sche Ein­rich­tung frü­hes­tens 6 Mona­te nach Lie­fe­rung der Hard­ware ver­äu­ßern, oder, falls dies frü­her ein­tritt, nach Been­di­gung des zuge­hö­ri­gen Zugangsvertrages.

(9) Die Gewähr­leis­tungs­frist beträgt bei neu­er Miet- und Kauf­hard­ware zwei Jah­re, gerech­net ab Gefahr­über­gang. Bei Gebraucht­wa­re beträgt die­se 12 Mona­te. Die­se Frist gilt auch für Ansprü­che auf Ersatz von Man­gel­fol­ge­schä­den, soweit kei­ne Ansprü­che aus uner­laub­ter Hand­lung gel­tend gemacht wer­den. Der Kun­de hat inner­halb von sechs Mona­ten seit Gefahr­über­gang zunächst die Wahl, ob die Nach­er­fül­lung durch Nach­bes­se­rung oder Ersatz­lie­fe­rung erfol­gen soll. Die Gesell­schaft ist jedoch berech­tigt, die vom Kun­den gewähl­te Art der Nach­er­fül­lung zu ver­wei­gern, wenn sie nur mit unver­hält­nis­mä­ßi­gen Kos­ten mög­lich ist und die ande­re Art der Nach­er­fül­lung ohne erheb­li­che Nach­tei­le für den Kun­den bleibt. Zeigt sich nach sechs Mona­ten ein Sach­man­gel, so ist der Kun­de nach § 477 BGB in der Beweis­pflicht. Wäh­rend der Nach­er­fül­lung oder bei Ersatz­lie­fe­rung sind die Her­ab­set­zung des Miet- oder Kauf­prei­ses oder der Rück­tritt vom Hard­ware-Ver­trag /​Miet-Opti­on durch den Kun­den ausgeschlossen.

  • 5 Ver­wen­dung eige­ner tech­ni­scher Vor­rich­tun­gen und End­ge­rä­te des Kunden

(1) Der Kun­de erkennt grund­sätz­lich an, dass die Gesell­schaft aus­schließ­lich unter Ver­wen­dung der durch die Gesell­schaft leih- oder miet­wei­se über­las­se­nen bzw. ver­kauf­ten tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen, z. B. der Rou­ter oder sons­ti­ger End­ge­rä­te, die ver­ein­bar­te Leis­tung im Sin­ne der Leis­tungs­be­schrei­bung und im Rah­men des tech­nisch und betrieb­lich Mög­li­chen gewährt. Bei ande­ren Ein­rich­tun­gen oder durch den Kun­den oder Drit­te tech­nisch ver­än­der­ter Hard- oder Soft­ware erlischt die ent­spre­chen­de Leis­tungs­be­schrei­bung und Gewähr­leis­tung. Die­ses liegt ein­zig im Risi­ko des Kun­den. Unter­stüt­zend nennt die Gesell­schaft im Zusam­men­hang mit dem Ver­trags­schluss dem Kun­den not­wen­di­ge Kon­fi­gu­ra­ti­ons­pa­ra­me­ter, soweit die­se zur Erbrin­gung des ver­ein­bar­ten Diens­tes not­wen­dig sind.

(2) Im Übri­gen über­nimmt die Gesell­schaft kei­ner­lei Bera­tung oder Ent­stö­rung bezüg­lich sol­cher End­ge­rä­te, es sei denn, im Auf­trags­for­mu­lar wer­den abwei­chen­de Ver­ein­ba­run­gen getroffen.

  • 6 Leis­tungs­ter­mi­ne und Fristen

(1) Ter­mi­ne und Fris­ten für den Beginn der Diens­te erge­ben sich aus dem Auf­trags­for­mu­lar und sind nur ver­bind­lich, wenn die Gesell­schaft die­se aus­drück­lich schrift­lich bestä­tigt hat und der Kun­de recht­zei­tig alle in sei­nem Ein­fluss­be­reich lie­gen­den Vor­aus­set­zun­gen zur Aus­füh­rung der Diens­te durch die Gesell­schaft geschaf­fen hat, so dass die Gesell­schaft den betrof­fe­nen Dienst schon zum ange­ge­be­nen Zeit­punkt erbrin­gen kann. Ohne aus­drück­li­che Nen­nung sind auch ver­bind­li­che Ter­mi­ne kei­ne soge­nann­ten „Fix-Ter­mi­ne“, bei denen die Leis­tung nur zu dem bestimm­ten Zeit­punkt erfol­gen kann.

(2) Die Gesell­schaft ist berech­tigt, den Ver­trag ohne Ein­hal­tung einer Frist zu kün­di­gen, wenn der Kun­de auf Ver­lan­gen der Gesell­schaft nicht inner­halb eines Monats den Antrag des Eigen­tü­mers bzw. dem ding­lich Berech­tig­ten auf Abschluss des Grund­stück­nut­zungs­ver­tra­ges (§ 2 Abs. 5 die­ser AGB) vor­legt oder der Eigen­tü­mer bzw. ding­lich Berech­tig­te einen bereits abge­schlos­se­nen Grund­stück­nut­zungs­ver­trag kün­digt, soweit im Auf­trags­for­mu­lar kei­ne ander­wei­ti­ge Rege­lung ver­ein­bart ist.

(3) Wer­den Diens­te auf­grund der feh­len­den Mit­wir­kung des Haus­ei­gen­tü­mers oder eines ande­ren Rechts­in­ha­bers gemäß § 2 Abs. 5 die­ser AGB nicht inner­halb von sechs Mona­ten nach Unter­zeich­nung des Ver­tra­ges bereit­ge­stellt, ist jede Par­tei berech­tigt, vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten, die Gesell­schaft aller­dings nur nach schrift­li­cher Mah­nung gegen­über dem Kun­den mit einer ange­mes­se­nen Frist­set­zung von min­des­tens vier­zehn Tagen.

(4) Gerät die Gesell­schaft in Leis­tungs­ver­zug, ist der Kun­de nach schrift­li­cher Mah­nung und nach Ablauf einer von ihm gesetz­ten ange­mes­sen Nach­frist von min­des­tens vier­zehn Tagen zum Rück­tritt vom Ver­trag berechtigt.

(5) Unvor­her­seh­ba­re, unver­meid­ba­re und außer­halb des Ein­fluss­be­rei­ches der Gesell­schaft lie­gen­de und von der Gesell­schaft nicht zu ver­tre­ten­de Ereig­nis­se – hier­zu gehö­ren höhe­re Gewalt, Krieg, Natur­ka­ta­stro­phen, Pan­de­mien, Streik, Aus­sper­rung, Maß­nah­men von Regie­run­gen und Behör­den, ent­bin­den die Gesell­schaft für ihre Dau­er von der Pflicht zur recht­zei­ti­gen Leis­tung. Sie berech­ti­gen die Gesell­schaft, die Leis­tung um die Dau­er der Behin­de­rung, zuzüg­lich einer ange­mes­se­nen Anlauf­zeit, hinauszuschieben.

  • 7 Ände­run­gen der AGB

(1) Die Gesell­schaft ist berech­tigt, Ände­run­gen des Ver­trags­ver­hält­nis­ses nach bil­li­gem Ermes­sen zur Anpas­sung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses an zwin­gen­de Vor­ga­ben des TKG sowie der hier­zu ergan­ge­nen Rechts­ver­ord­nun­gen sowie an behörd­li­che oder gericht­li­che Ent­schei­dun­gen in Zusam­men­hang mit dem TKG und dem Rechts­ver­hält­nis zu ande­ren maß­geb­li­chen Netz­be­trei­bern (Anpas­sung an das zwin­gen­de regu­la­to­ri­sche Umfeld) vor­zu­neh­men. Die Gesell­schaft teilt dem Kun­den die­se Ände­run­gen min­des­tens einen Monat und höchs­tens zwei Mona­te vor Inkraft­tre­ten mit und wird Ände­run­gen nur inso­weit unter Beach­tung der Inter­es­sen des Kun­den vor­neh­men, wie es zwin­gend erfor­der­lich ist. Bei jeder Ände­rung nach bil­li­gem Ermes­sen steht dem Kun­den das Recht einer gericht­li­chen Über­prü­fung der Ände­rung auf deren Ange­mes­sen­heit zu.

(2) Die Gesell­schaft behält sich das Recht vor, ihre Diens­te aus zwin­gen­den tech­ni­schen oder betrieb­li­chen Grün­den in dem erfor­der­li­chen, dem Kun­den zumut­ba­ren Umfang zu ändern, soweit die Situa­ti­on für die Gesell­schaft nicht anders mit ver­tret­ba­rem Auf­wand wirt­schaft­lich lös­bar oder sonst unver­meid­lich ist.

(3) Alle vor­ste­hend in den Zif­fern (1) und (2) genann­ten Ände­run­gen der AGB wer­den min­des­tens einen und höchs­tens zwei Mona­te vor Wirk­sam­wer­den auf einem dau­er­haf­ten Daten­trä­ger, z. B, einer pdf-Datei oder e‑mail ver­öf­fent­licht und dem Kun­den in einer Mit­tei­lung im Ein­zel­nen zur Kennt­nis gebracht und tre­ten, soweit nicht aus­drück­lich ein spä­te­rer Zeit­punkt bestimmt ist, einen Monat nach die­ser Mit­tei­lung in Kraft.

(4) Ändert die Gesell­schaft die Ver­trags­be­din­gun­gen ein­sei­tig nicht aus­schließ­lich zum Vor­teil des Kun­den, kann der Kun­de das Ver­trags­ver­hält­nis inner­halb von drei Mona­ten nach dem Zugang der Ände­rungs­mit­tei­lung schrift­lich kündigen.

  • 8 Zahlungsbedingungen/​Zahlungsverzug

(1) Die vom Kun­den an die Gesell­schaft zu zah­len­den Rech­nungs­be­trä­gen erge­ben sich aus der jeweils gül­ti­gen Preis­lis­te. Eine voll­stän­di­ge, gül­ti­ge Preis­lis­te kann jeder­zeit in den Geschäfts­räu­men der Gesell­schaft oder unter www​.LFeld​.net ein­ge­se­hen werden.

(2) Die Gesell­schaft stellt dem Kun­den die im Ver­trag nebst Anlage(n) ver­ein­bar­ten Diens­te und sons­ti­gen Leis­tun­gen zu den im Ver­trag und der/​den Anlage(n) genann­ten Prei­sen und Kon­di­tio­nen inklu­si­ve der gesetz­li­chen Mehr­wert­steu­er in Rech­nung; sie umfas­sen sowohl den Grund­preis als auch die ange­fal­le­nen nut­zungs­ab­hän­gi­gen (varia­blen) Prei­se, soweit die­se für die betrof­fe­nen Diens­te erho­ben wer­den. Soll­te sich der Mehr­wert­steu­er-/Um­satz­steu­er- oder Urhe­ber­rechts­ge­büh­ren­satz zum Zeit­punkt der Rech­nungs­le­gung ändern, erfolgt eine Anpas­sung des End­prei­ses in dem Maße, in dem sich der betref­fen­de Steu­er- und/​oder Gebüh­ren­satz ändert.

(3) Die Gesell­schaft ist berech­tigt, für den Kun­den eine Gesamt­rech­nung zu erstel­len, wenn er für unter­schied­li­che Dienst­leis­tun­gen die­sel­be Rech­nungs­an­schrift sowie die Ein­zie­hung der Rech­nungs­be­trä­ge von dem­sel­ben Kon­to ange­ge­ben hat.

(4) Der Kun­de ist zur Zah­lung der lau­fen­den Prei­se für die ver­ein­bar­ten Diens­te zum ver­ein­bar­ten Fäl­lig­keits­ter­min ver­pflich­tet. Die Rech­nungs­stel­lung für den Grund­preis und die nut­zungs­un­ab­hän­gi­gen Ent­gel­te erfolgt grund­sätz­lich monat­lich, jeweils für den vor­aus­ge­gan­ge­nen Monat, sofern im Ver­trag nichts ande­res ver­ein­bart ist. Ist das Ent­gelt für Tei­le eines Kalen­der­mo­nats zu ent­rich­ten, so wird die­ses Tag genau berech­net. Die Rech­nungs­stel­lung für das nut­zungs­ab­hän­gi­ge Ent­gelt (Ein­zel­ver­bin­dun­gen) erfolgt spä­tes­tens am 15. Werk­tag eines Monats, jeweils für den Vor­mo­nat und wird frü­hes­tens fünf Werk­ta­ge nach Rech­nungs­zu­gang ein­ge­zo­gen. Die Zah­lungs­pflicht beginnt mit der Frei­schal­tung des jewei­li­gen Diens­tes. Die Frei­schal­tung kann bei meh­re­ren beauf­trag­ten Diens­ten sepa­rat erfolgen.

(5) Die Zah­lung erfolgt in der Regel per SEPA-Last­schrift­ver­fah­ren. Hat der Kun­de der Gesell­schaft ein SEPA-Last­schrift­man­dat erteilt, wer­den die Ent­gel­te von der Gesell­schaft im SEPA-Last­schrift­ver­fah­ren vom Kon­to des Kun­den abge­bucht. Hat der Kun­de ein SEPA-Last­schrift­man­dat erteilt, ist er ver­pflich­tet, dafür Sor­ge zu tra­gen, dass das Kon­to, von dem der Ein­zug des Rech­nungs­be­tra­ges erfolgt, eine aus­rei­chen­de Deckung auf­weist. Im Fal­le der Kon­to­un­ter­de­ckung stellt die Gesell­schaft dem Kun­den die Kos­ten der Rück­last­schrift in Rech­nung, es sei denn, dass der Kun­de und sei­ne Erfül­lungs- bzw. Ver­rich­tungs­ge­hil­fen nach­weis­lich die im Rechts­ver­kehr gebo­te­ne Sorg­falt beach­tet haben oder der Scha­den auch bei Beach­tung die­ser Sorg­falt ent­stan­den wäre. Die Gesell­schaft ist zudem berech­tigt, den Bank­ein­zug ein­zu­stel­len, sofern die Last­schrift auf­grund einer Kon­to­un­ter­de­ckung nicht erfol­gen konnte.

(6) Etwai­ge Ände­run­gen der Bank­ver­bin­dung teilt der Kun­de der Gesell­schaft umge­hend mit und erteilt sodann erneut ein SEPA-Last­schrift­man­dat. Bei Nicht­er­tei­lung oder Wider­ruf des SEPA-Last­schrift­man­dats kann die Gesell­schaft bis zur (erneu­ten) Ertei­lung eines ord­nungs­ge­mä­ßen SEPA-Last­schrift­man­da­tes eine Bear­bei­tungs­ver­gü­tung für die erhöh­te admi­nis­tra­ti­ve Abwick­lung pro Rech­nung gemäß der gül­ti­gen Preis­lis­te erheben.

(7) Ande­re Zah­lungs­wei­sen sind kos­ten­pflich­tig und schrift­lich zu ver­ein­ba­ren. Soweit der Kun­de der Gesell­schaft kein SEPA-Last­schrift­man­dat erteilt hat, muss das nut­zungs­un­ab­hän­gi­ge Ent­gelt (Grund­preis) zu den von der Gesell­schaft fest­ge­leg­ten Zeit­punk­ten und das nut­zungs­ab­hän­gi­ge Ent­gelt spä­tes­tens vier­zehn Werk­ta­ge nach Rech­nungs­da­tum im Wege der bar­geld­lo­sen Zah­lung auf einem in der Rech­nung ange­ge­be­nen Kon­to der Gesell­schaft gut­ge­schrie­ben sein. Zah­lungs­ver­zug tritt auto­ma­tisch am Tag nach der in der Rech­nung ange­ge­be­nen Zah­lungs­frist ein. Eine wei­te­re Vor­ab­an­kün­di­gung des Last­schrift­ein­zugs erhält der Kun­de nicht. Ledig­lich bei Abwei­chun­gen zum ver­ein­bar­ten Last­schrift­ein­zugs­ter­min erhält der Kun­de eine wei­te­re Vor­ab­an­kün­di­gung, wel­che ihm von der Gesell­schaft an eine von ihm genann­te E- Mail-Adres­se ver­sandt wird.

(8) Alle übri­gen Ent­gel­te sind vom Kun­den jeweils nach Leis­tungs­er­brin­gung zu zahlen.

(9) Durch Zah­lungs­ver­zug ent­stan­de­ne Mahn­kos­ten wer­den ent­spre­chend der aktu­ell gül­ti­gen Preis­lis­te berech­net. Dem Kun­den bleibt der Nach­weis eines gerin­ge­ren Scha­dens; der Gesell­schaft bleibt der Nach­weis eines höhe­ren Scha­dens vor­be­hal­ten. Wei­ter­ge­hen­de Ver­zugs­an­sprü­che blei­ben unbe­rührt. Bei Zah­lungs­ver­zug des Kun­den ist die Gesell­schaft berech­tigt, von dem betref­fen­den Zeit­punkt an Ver­zugs­zin­sen in Höhe von fünf Pro­zent­punk­ten pro Jahr über dem jewei­li­gen Basis­zins­satz der Euro­päi­schen Zen­tral­bank, ab Ver­zugs­ein­tritt zu berech­nen, es sei denn, dass die Gesell­schaft im Ein­zel­fall eine höhe­re Zins­be­las­tung nach­weist. Die Gel­tend­ma­chung wei­te­rer Ansprü­che bleibt der Gesell­schaft vor­be­hal­ten. Han­delt es sich bei dem Kun­den nicht um einen Ver­brau­cher, so beträgt der Zins­satz 9 Pro­zent­punk­te über dem o. g. Basis­zins­satz. Dem Kun­den bleibt es vor­be­hal­ten, eine gerin­ge­re Höhe des Ver­zugs­scha­dens nach­zu­wei­sen. Etwai­ge wei­te­re gesetz­li­che Ansprü­che der Gesell­schaft blei­ben hier­von unberührt.

(10) Bei Zah­lungs­ver­zug des Kun­den ist die Gesell­schaft berech­tigt, den Zugang des Kun­den zu Diens­ten nach Maß­ga­be der gesetz­lich ver­an­ker­ten Rege­lun­gen zu sper­ren. Die Grund­ge­büh­ren fal­len auch wäh­rend der Sperr­dau­er an. Die Sper­rung und Frei­schal­tung eines Anschlus­ses (Tele­fon oder Inter­net­zu­gang) wird ent­spre­chend der aktu­ell gül­ti­gen Preis­lis­te berechnet.

(11) Wird die Gesell­schaft nach Ver­trags­ab­schluss eine wesent­li­che Ver­schlech­te­rung der Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se des Kun­den bekannt (etwa, weil der Kun­de in Zah­lungs­ver­zug gerät), so ist die Gesell­schaft berech­tigt, noch aus­ste­hen­de Leis­tun­gen nur gegen Vor­aus­zah­lung oder Sicher­heits­leis­tung zu erbrin­gen. Wer­den die Vor­aus­zah­lun­gen oder die Sicher­heits­leis­tun­gen auch nach Ablauf einer ange­mes­se­nen Nach­frist von zwei Wochen nicht erbracht, so kann die Gesell­schaft ganz oder teil­wei­se den Ver­trag kün­di­gen. Die Gel­tend­ma­chung wei­te­rer Rech­te bleibt der Gesell­schaft aus­drück­lich vorbehalten.

(12) Even­tu­el­le Rück­erstat­tungs­an­sprü­che des Kun­den, z. B. auf­grund von Über­zah­lun­gen, Dop­pel­zah­lun­gen etc. wer­den dem Rech­nungs­kon­to des Kun­den unver­zinst gutgeschrieben.

(13) Gegen Ansprü­che von Gesell­schaft kann der Kun­de nur mit unbe­strit­te­nen oder rechts­kräf­tig fest­ge­stell­ten Ansprü­chen auf­rech­nen. Dem Kun­den steht ein Zurück­be­hal­tungs­recht nur inso­weit zu, als sein Gegen­an­spruch auf dem glei­chen Ver­trags­ver­hält­nis beruht.

(14) Die unauf­ge­for­der­te Rück­ga­be der über­las­se­nen Hard­ware vor Ablauf des Ver­tra­ges ent­bin­det den Kun­den nicht von der Zah­lung der ver­ein­bar­ten monat­li­chen Grundgebühr.

(15) Soweit nicht ein­zel­ver­trag­lich etwas ande­res ver­ein­bart ist, gilt der Kalen­der­mo­nat als Abrech­nungs­zeit­raum. Dies gilt auch für die Berech­nung des durch­schnitt­li­chen Ent­gelts in den Fäl­len, in denen das tat­säch­li­che Ver­bin­dungs­auf­kom­men nicht zu ermit­teln ist.

  • 9 Rech­nungs­stel­lung für Drittanbieter

(1) Soweit die Gesell­schaft eine Rech­nung erstellt, die auch Ent­gel­te für inter­per­so­nel­le ruf­num­mern­ge­bun­de­ne Diens­te ande­rer Anbie­ter beinhal­tet, behält sich die Gesell­schaft vor, die Abrech­nung der Nut­zung von Ser­vice­ruf­num­mern und ‑diens­ten (z.B. SMS), ins­be­son­de­re Ruf­num­mern der Vor­wahl „0900“ und „118“ (sofern die­se als Dienst ver­ein­bart sind) durch exter­ne Dienst­leis­ter vor­neh­men zu lassen.

(2) Sofern die Gesell­schaft Tele­fon­aus­kunfts­diens­te und ande­re tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­stütz­te Diens­te ande­rer Anbie­ter aus­weist, die über den Netz­zu­gang des Kun­den in Anspruch genom­men wer­den, infor­miert die Gesell­schaft den Kun­den auf der Rech­nung über die Gesamt­hö­he der auf die Fremd­an­bie­ter ent­fal­len­den Ent­gel­te. Die Rech­nung ent­hält dar­über hin­aus die gemäß § 62 Abs. 2 TKG erfor­der­li­chen Angaben.

(3) Zahlt der Kun­de die Gesamt­hö­he der Gesell­schaft-Rech­nung an die Gesell­schaft, so ist er von der Zah­lungs­ver­pflich­tung gegen­über den auf der Rech­nung auf­ge­führ­ten Fremd­an­bie­tern befreit. Teil­zah­lun­gen des Kun­den an die Gesell­schaft wer­den, soweit der Kun­de vor oder bei Zah­lung nichts ande­res bestimmt hat, auf die in der Rech­nung aus­ge­wie­se­nen For­de­run­gen nach ihrem Anteil am Gesamt­be­trag der Rech­nung verrechnet.

(4) Auf Wunsch des Kun­den wird die Gesell­schaft netz­sei­tig bestimm­te Ruf­num­mern­be­rei­che im Sin­ne des § 3 Nr. 36 TKG sper­ren, soweit dies tech­nisch mög­lich ist. Die Kos­ten für die Sper­rung oder Frei­schal­tung eines Ruf­num­mern­be­rei­ches kann der gül­ti­gen Preis­lis­te ent­nom­men werden.

  • 10 Bean­stan­dung von Rechnungen

(1) Bean­stan­det der Kun­de eine Abrech­nung, so muss dies schrift­lich inner­halb einer Frist von acht Wochen nach Zugang der Rech­nung gegen­über der Gesell­schaft erfol­gen. Zur Fris­t­wah­rung genügt die recht­zei­ti­ge Absen­dung (Datum des Post­stem­pels). Die Unter­las­sung recht­zei­ti­ger Bean­stan­dun­gen gilt als Geneh­mi­gung. Die Gesell­schaft wird den Kun­den in der Rech­nung auf die Fol­gen einer unter­las­se­nen recht­zei­ti­gen Bean­stan­dung beson­ders hin­wei­sen. Gesetz­li­che Ansprü­che des Kun­den nach Frist­ab­lauf blei­ben unbe­rührt, soweit die Gesell­schaft die Über­prü­fung der Bean­stan­dung daten­schutz­recht­lich mög­lich ist.

(2) Der Kun­de kann inner­halb von acht Wochen nach Zugang der Rech­nung ver­lan­gen, dass ihm ein Ent­gelt­nach­weis und das Ergeb­nis einer tech­ni­schen Prü­fung vor­ge­legt wer­den. Erfolgt die­se Vor­la­ge nicht bin­nen acht Wochen nach der Bean­stan­dung, so wird die mit der Abrech­nung gel­tend gemach­te For­de­rung erst mit der ver­lang­ten Vor­la­ge des Ent­gelt­nach­wei­ses und des Ergeb­nis­ses der tech­ni­schen Prü­fung fällig.

(3) Wird die tech­ni­sche Prü­fung spä­ter als zwei Mona­te nach der Bean­stan­dung des Kun­den abge­schlos­sen, so wird wider­leg­lich ver­mu­tet, dass das von der Gesell­schaft in Rech­nung gestell­te Ver­bin­dungs­auf­kom­men unrich­tig ermit­telt wur­de. Für unrich­ti­ge Ent­gelt­for­de­run­gen, deren rich­ti­ge Höhe nicht fest­stell­bar ist, hat die Gesell­schaft Anspruch auf das durch­schnitt­li­che Ent­gelt aus den Rech­nun­gen der sechs letz­ten unbe­an­stan­de­ten Abrech­nungs­zeit­räu­me. Ist die Anzahl der vor­han­de­nen Abrech­nungs­zeit­räu­me gerin­ger als sechs, wer­den die vor­han­de­nen Abrech­nungs­zeit­räu­me für die Ermitt­lung des Durch­schnitts zugrun­de gelegt. Bestand in den ent­spre­chen­den Abrech­nungs­zeit­räu­men eines Vor­jah­res bei ver­gleich­ba­ren Umstän­den durch­schnitt­lich eine nied­ri­ge­re Ent­gelt­for­de­rung, tritt die­ser Betrag an die Stel­le des nach Satz 4 die­ses Absat­zes berech­ne­ten Durch­schnitts­be­tra­ges. Das Glei­che gilt bei begrün­de­tem Ver­dacht, dass die Ent­gelt­hö­he auf­grund von Mani­pu­la­tio­nen Drit­ter an öffent­li­chen Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­zen unrich­tig ist. Eine tech­ni­sche Prü­fung ist ent­behr­lich, sofern die Bean­stan­dung nach­weis­lich nicht auf einen tech­ni­schen Man­gel zurück­zu­füh­ren ist.

(4) For­dert die Gesell­schaft ein Ent­gelt auf der Grund­la­ge einer Durch­schnitts­be­rech­nung nach § 10 Zif­fer (3) die­ser AGB, so erstat­tet die Gesell­schaft die vom Kun­den auf die bean­stan­de­te For­de­rung zu viel gezahl­te Ver­gü­tung spä­tes­tens inner­halb von zwei Mona­ten nach der Bean­stan­dung in der Form einer Gut­schrift auf der Rechnung.

(5) Soweit aus tech­ni­schen Grün­den oder auf Wunsch des Kun­den kei­ne Ver­kehrs­da­ten gespei­chert oder gespei­cher­te Ver­kehrs­da­ten nach Ver­strei­chen der Bean­stan­dungs­frist auf Wunsch des Kun­den oder auf­grund recht­li­cher Ver­pflich­tung gelöscht wor­den sind, trifft die Gesell­schaft kei­ne Nach­weis­pflicht für die erbrach­ten Ver­bin­dungs­leis­tun­gen oder die Aus­kunfts­pflicht für die Ein­zel­ver­bin­dun­gen. Die Gesell­schaft wird den Kun­den in der Rech­nung auf die nach den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen gel­ten­den Fris­ten für die Löschung gespei­cher­ter Ver­kehrs­da­ten bzw. soweit eine Spei­che­rung aus tech­ni­schen Grün­den nicht erfolgt, vor der Rech­nungs­er­tei­lung auf die­se Beschrän­kung deut­lich her­vor­ge­ho­ben hinweisen.

(6) Der Kun­de ist auch zum Aus­gleich aller Ent­gel­te für Leis­tun­gen ver­pflich­tet, die durch die befug­te und unbe­fug­te Nut­zung der Leis­tun­gen durch Drit­te ent­stan­den sind, es sei denn, der Kun­de weist nach, dass er die­se Nut­zung nicht zu ver­tre­ten hat.

  • 11 Zugangs­sper­re

(1) Die Gesell­schaft ist berech­tigt, die Inan­spruch­nah­me der ver­trag­li­chen Leis­tun­gen durch den Kun­den ganz oder teil­wei­se zu ver­wei­gern (Sper­re), wenn der Kun­de nach Abzug etwai­ger Anzah­lun­gen min­des­tens drei­ma­lig mit Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen in Ver­zug ist und die Höhe der Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen min­des­tens 100,00 Euro beträgt und die Gesell­schaft dem Kun­den die Sper­re min­des­tens zwei Wochen zuvor schrift­lich unter Hin­weis auf die Mög­lich­keit, Rechts­schutz vor den Gerich­ten zu suchen, ange­droht hat. Bei der Berech­nung der 100,00 Euro blei­ben die nicht titu­lier­ten For­de­run­gen außer Betracht, die der Kun­de form‑, frist­ge­recht und schlüs­sig begrün­det bean­stan­det hat, es sei denn, der Kun­de wur­de zuvor zur vor­läu­fi­gen Zah­lung eines Durch­schnitts­be­trags auf­ge­for­dert und zahl­te die­sen bin­nen zwei Wochen nicht. Die Berech­nung des Durch­schnitts­be­tra­ges rich­tet sich nach § 61 Abs. 4 TKG.

(2) Im Übri­gen darf die Gesell­schaft eine Sper­re nur durch­füh­ren, wenn

  1. a) der begrün­de­te Ver­dacht einer miss­bräuch­li­chen Nut­zung bzw. einer Mani­pu­la­ti­on durch Drit­te besteht. Der Miss­brauch bzw. eine Mani­pu­la­ti­on des Anschlus­ses durch Drit­te wird ver­mu­tet, wenn im Ver­gleich zu den vor­an­ge­gan­ge­nen sechs Abrech­nungs­zeit­räu­men beson­de­ren Stei­ge­rung des Ver­bin­dungs­auf­kom­mens auch die Höhe der Ent­gelt­for­de­rung der Gesell­schaft in beson­de­rem Maße ansteigt und Tat­sa­chen die Annah­me recht­fer­ti­gen, dass der Kun­de die­se Ent­gelt­for­de­rung bean­stan­den wird, oder
  2. b) ernst­haf­te Schä­den an den Ein­rich­tun­gen der Gesell­schaft, ins­be­son­de­re des Net­zes, oder schäd­li­che Stö­run­gen beim Netz­be­trieb durch ein Gerät des Kun­den oder eine Gefähr­dung der öffent­li­chen Sicher­heit droht.

(3) Im Fall einer Sper­rung des Netz­zu­gangs durch die Gesell­schaft wird die­se Sper­re zunächst auf abge­hen­de Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­bin­dun­gen beschränkt. Dau­ert der Grund, der zur Sper­rung geführt hat, nach einem Zeit­raum von einer Woche nach Durch­füh­rung der Sper­rung an, darf die Gesell­schaft den Netz­zu­gang des Kun­den ins­ge­samt im Rah­men der gesetz­li­chen Bestim­mun­gen sper­ren (Voll­sper­rung).

(4) Der Kun­de bleibt auch im Fall der Sper­rung ver­pflich­tet, die nut­zungs­un­ab­hän­gi­gen Ent­gel­te zu bezah­len. Sperr­kos­ten kön­nen dem Kun­den ent­spre­chend der aktu­ell gül­ti­gen Preis­lis­te in Rech­nung gestellt werden.

(5) Bei einem Ver­stoß des Kun­den gegen § 15 Abs. 15 bis 19 die­ser AGB ist die Gesell­schaft zur Sper­rung sei­ner Leis­tun­gen berech­tigt, bis der Kun­de Abhil­fe geschaf­fen und den recht­mä­ßi­gen Zustand wie­der­her­ge­stellt hat.

(6) Besteht ein begrün­de­ter Ver­dacht für einen Ver­stoß gegen § 15 Abs. 15 bis 19 die­ser AGB, ins­be­son­de­re infol­ge behörd­li­cher oder straf­recht­li­cher Ermitt­lun­gen oder auf­grund einer Abmah­nung durch den ver­meint­lich Ver­letz­ten, ist die Gesell­schaft zur (gege­be­nen­falls vor­über­ge­hen­den) Sper­re sei­ner Leis­tun­gen berech­tigt. Die Gesell­schaft wird den Kun­den unver­züg­lich über die Sper­re und ihre Grün­de benach­rich­ti­gen und auf­for­dern, die ver­meint­lich rechts­wid­ri­gen Infor­ma­tio­nen zu ent­fer­nen oder aber ihre Recht­mä­ßig­keit dar­zu­le­gen und gege­be­nen­falls zu bewei­sen. Die Gesell­schaft wird die Sper­re auf­he­ben, sobald die rechts­wid­ri­ge Infor­ma­ti­on ent­fernt oder der Kun­de den Ver­dacht der Rechts­wid­rig­keit ent­kräf­tet hat.

(7) Schafft der Kun­de kei­ne Abhil­fe im Fall von Abs. (5) oder (6) oder gibt er im Fall von Absatz (6) kei­ne Stel­lung­nah­me ab, ist die Gesell­schaft nach ange­mes­se­ner Frist­set­zung und Andro­hung der Löschung und frist­lo­sen Kün­di­gung berech­tigt, den Ver­trag frist­los zu kün­di­gen und die gegen § 15 Abs. 15 bis 19 die­ser AGB ver­sto­ßen­den Infor­ma­tio­nen zu löschen.

  • 12 Elek­tro­ni­sche Rechnung/​Papierrechnung/​Einzelverbindungsnachweis

(1) Die monat­li­chen Rech­nun­gen wer­den dem Kun­den von der Gesell­schaft in unsi­gnier­ter elek­tro­ni­scher Form zur Ver­fü­gung gestellt. Die Rech­nung in elek­tro­ni­scher Form wird dem Kun­den spä­tes­tens am 15. Kalen­der­tag eines jeden Monats für den Vor­mo­nat in der Kun­den­selbst­ver­wal­tung zur Ver­fü­gung gestellt. Hier­zu erhält der Kun­de vor­ab per Email eine Ankün­di­gung. Es besteht auch die Opti­on die Rech­nung in Papier­form zu erhal­ten. Die Wahl die­ser Opti­on kann zu Zusatz­kos­ten ent­spre­chend den vor­ran­gi­gen Bedin­gun­gen des Auf­trags­for­mu­lars oder des Preis­ver­zeich­nis­ses führen.

(2) Auf schrift­li­chen Antrag des Kun­den erstellt die Gesell­schaft im Rah­men der gesetz­li­chen Vor­ga­ben über zukünf­ti­ge Leis­tun­gen eine nach Ein­zel­ver­bin­dun­gen auf­ge­schlüs­sel­te Rech­nung (Ein­zel­ver­bin­dungs­nach­weis), die alle abge­hen­den Ver­bin­dun­gen der­ge­stalt auf­schlüs­selt, dass eine Nach­prü­fung der Teil­be­trä­ge der Rech­nung mög­lich ist.

  • 13 Boni­täts­prü­fung

(1) Die Gesell­schaft ist berech­tigt, bei der für den Wohn­sitz des Kun­den zustän­di­gen Schufa-Gesell­schaft (Schutz­ge­mein­schaft für all­ge­mei­ne Kre­dit­si­che­rung) oder einer ver­gleich­ba­ren Gesell­schaft Aus­künf­te ein­zu­ho­len. Die Gesell­schaft ist fer­ner berech­tigt, den genann­ten Aus­kunftei­en Daten des Kun­den auf­grund nicht ver­trags­ge­mä­ßer Abwick­lung (z. B. bean­trag­ter Mahn­be­scheid bei unbe­strit­te­ner For­de­rung, erlas­se­ner Voll­stre­ckungs­be­scheid, Zwangs­voll­stre­ckungs­maß­nah­men) zu über­mit­teln. Soweit wäh­rend des Ver­trags­ver­hält­nis­ses sol­che Daten aus ande­ren Ver­trags­ver­hält­nis­sen bei der Schufa oder ande­ren Aus­kunftei­en anfal­len, kann die Gesell­schaft hier­über eben­falls Aus­kunft einholen.

(2) Die jewei­li­ge Daten­über­mitt­lung und Spei­che­rung erfolgt nur, soweit dies zur Wah­rung berech­tig­ter Inter­es­sen der Gesell­schaft, eines Kun­den einer ande­ren ent­spre­chen­den Aus­kunf­tei oder der All­ge­mein­heit erfor­der­lich ist und dadurch schutz­wür­di­ge Belan­ge des Kun­den nicht beein­träch­tigt wer­den. Die Infor­ma­tio­nen gemäß Art.14 der EU-Daten­schutz­grund­ver­ord­nung, zu der Stadt­wer­ke Lan­gen­feld GmbH statt­fin­den­den Daten­ver­ar­bei­tung fin­det der Kun­de unter www​.LFeld​.net oder auf www​.stw​-lan​gen​feld​.de.

  • 14 Rege­lun­gen zum Anbieterwechsel

(1) Im Fal­le des Wech­sels zu einem ande­ren Anbie­ter von Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­leis­tun­gen hat die Gesell­schaft als abge­ben­des Unter­neh­men ab Ver­trags­en­de bis zum Ende der Leis­tungs­pflicht einen Ver­gü­tungs­an­spruch in Höhe der ursprüng­lich ver­ein­bar­ten Ver­trags­be­din­gun­gen. Die gesetz­li­che Leis­tungs­pflicht endet zu dem Zeit­punkt, an dem sicher­ge­stellt ist, dass die ver­trag­li­chen und tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen für die Nut­zung der Ruf­num­mer des Kun­den im Netz des neu­en, auf­neh­men­den Anbie­ters vor­lie­gen. Nach Ver­trags­en­de redu­ziert sich der Ent­gelt­an­spruch um 50 %, es sei denn, die Gesell­schaft als abge­ben­des Unter­neh­men weist nach, dass der Kun­de die Ver­zö­ge­rung zu ver­tre­ten hat. Die dies­be­züg­li­che Abrech­nung erfolgt durch die Gesell­schaft Tag genau.

(2) Ent­schä­di­gungs­re­ge­lun­gen für jeden Arbeits­tag der Unter­bre­chung und für einen ver­säum­ten Kun­den­dienst- oder Instal­la­ti­ons­ter­min, den der Kun­de nicht zu ver­tre­ten hat, wer­den im Auf­trags­for­mu­lar, der Ver­trags­zu­sam­men­fas­sung gem. § 54 TKG oder der Leis­tungs­be­schrei­bung geregelt.

(3) Abs. 2 gilt nicht bei Gewerbekunden.

  • 15 Pflich­ten und Oblie­gen­hei­ten des Kunden

(1) Der Kun­de ist ver­pflich­tet, in dem durch ihn erteil­ten Auf­trag wahr­heits­ge­mä­ße Anga­ben zu sei­nen Daten zu machen. Er hat der Gesell­schaft unver­züg­lich jede Ände­rung sei­nes Namens, sei­ner Fir­ma und sei­nes Wohn- bzw. Geschäfts­sit­zes mit­zu­tei­len. Im Fal­le des Umzu­ges ist der Kun­de ver­pflich­tet, der Gesell­schaft den Zeit­punkt des Umzu­ges sowie den Zeit­punkt, zu dem der Ver­trag am neu­en Wohn- bzw. Geschäfts­sitz des Kun­den fort­ge­führt bzw. unter Ein­hal­tung der Fris­ten von § 22 Abs. 2 die­ser AGB ggf. gekün­digt wer­den soll, mitzuteilen.

(2) Sobald dem Kun­den erst­ma­lig die Leis­tung der Gesell­schaft bereit­ge­stellt wird, hat er die­se unver­züg­lich auf ihre Ver­trags­ge­mäß­heit zu prü­fen und offen­sicht­li­che und/​oder fest­ge­stell­te Män­gel anzu­zei­gen. Spä­ter fest­ge­stell­te Män­gel der von der Gesell­schaft geschul­de­ten Leis­tung hat er eben­falls unver­züg­lich der Gesell­schaft anzu­zei­gen. Bei einer Stö­rungs­mel­dung hat der Kun­de alle Maß­nah­men zu tref­fen, die eine Fest­stel­lung der Män­gel oder Schä­den und ihrer Ursa­chen ermög­li­chen oder die Besei­ti­gung der Stö­rung erleich­tern und beschleunigen.

(3) Der Kun­de ist ver­pflich­tet die Diens­te der Gesell­schaft bestim­mungs­ge­mäß, sach­ge­recht und nach Maß­ga­be der ein­schlä­gi­gen gel­ten­den Geset­ze und Rechts­ver­ord­nun­gen, ins­be­son­de­re des TKG und den auf­grund die­ses Geset­zes erlas­se­nen Rechts­ver­ord­nun­gen, zu nut­zen. Er ist ins­be­son­de­re verpflichtet:

  1. a) die Gesell­schaft unver­züg­lich über Ände­run­gen der ver­trag­li­chen Grund­la­ge (bspw. Ände­rung der pri­va­ten Nut­zung in gewerb­li­che Nut­zung) zu informieren;
  2. b) die Zugriffs­mög­lich­kei­ten auf die Diens­te nicht miss­bräuch­lich zu nut­zen und rechts­wid­ri­ge Hand­lun­gen zu unterlassen;
  3. c) die Erfül­lung gesetz­li­cher Vor­schrif­ten und behörd­li­cher Auf­la­gen sicher­zu­stel­len, soweit die­se gegen­wär­tig oder künf­tig für die Inan­spruch­nah­me ein­zel­ner oder aller Diens­te erfor­der­lich sein sollten;
  4. d) den aner­kann­ten und aktu­el­len Grund­sät­zen der Daten­si­cher­heit ins­be­son­de­re nach dem Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz (BDSG), nach dem Tele­me­di­en­ge­setz (TMG) und dem TKG Rech­nung zu tra­gen und die­se zu befolgen;
  5. f) nach Abga­be einer Stö­rungs­mel­dung, der Gesell­schaft die durch die Über­prü­fung sei­ner Ein­rich­tun­gen tat­säch­lich ent­stan­de­nen Auf­wen­dung nach dem tat­säch­li­chen Mate­ri­al- und Zeit­auf­wand ent­spre­chend dem jeweils gül­ti­gen Preis­ver­zeich­nis der Gesell­schaft in Rech­nung zu stel­len, wenn und soweit sich nach der Prü­fung her­aus­stellt, dass eine Stö­rung im Ver­ant­wort­lich­keits­be­reich des Kun­den vorlag.

(4) Der Kun­de darf kei­ne Instand­hal­tungs- und Ände­rungs­ar­bei­ten auf sei­nem Grund­stück selbst oder von Drit­ten aus­füh­ren las­sen. Hier­zu gehört z. B. auch die Anschal­tung einer Haus­ver­teil­an­la­ge an den Über­ga­be­punkt. Der Kun­de stellt für die Ver­trags­dau­er auf sei­ne Kos­ten Raum für die tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen bereit, die bei ihm zur Erbrin­gung der ver­trags­ge­mä­ßen Leis­tung durch die Gesell­schaft erfor­der­lich sind.

(5) Zum Schutz von Über­span­nungs­schä­den an den über­las­se­nen tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen sind die­se bei Gewit­ter vom Netz (sowohl strom­sei­tig als auch daten­sei­tig) zu tren­nen. Die Gesell­schaft emp­fiehlt hier den Abschluss einer Haus­rats­ver­si­che­rung mit Schutz gegen Über­span­nungs­schä­den. Bei einem Über­span­nungs­scha­den wird die vor­han­de­ne End­ein­rich­tung durch eine neue End­ein­rich­tung ersetzt. Die defek­te End­ein­rich­tung ver­bleibt beim Kun­den. Die Kos­ten für den Aus­tausch (Anfahrt, Lohn und Mate­ri­al) wer­den dem Kun­den in Rech­nung gestellt.

(6) Die noma­di­sche Nut­zung eines VoIP-Anschlus­ses mit loka­li­sier­ter Ruf­num­mer, also die Benut­zung an einem ande­ren Ort als der gemel­de­ten Adres­se, ist nicht gestat­tet. Ins­be­son­de­re ist der Kun­de nicht bzw. ledig­lich ein­ge­schränkt berech­tigt, Not­ru­fe bei noma­di­scher Nut­zung von einer ande­ren als der gemel­de­ten Adres­se abzu­set­zen, da eine ein­deu­ti­ge ört­li­che Zuord­nung des Not­ru­fen­den nicht mehr mög­lich ist bzw. zu einem fal­schen Ergeb­nis führt. Das Abset­zen von Not­ru­fen von der gemel­de­ten Adres­se ist unein­ge­schränkt möglich.

(7) Soweit für die betref­fen­de Leis­tung der Gesell­schaft die Instal­la­ti­on eines sepa­ra­ten Über­tra­gungs­we­ges oder Sys­tems oder sons­ti­ge Maß­nah­men erfor­der­lich sind, wird der Kun­de die Gesell­schaft bzw. ihren Erfül­lungs­ge­hil­fen die Vor­nah­me die­ser Instal­la­tio­nen und Maß­nah­men nach Abspra­che eines geeig­ne­ten Ter­mins wäh­rend der übli­chen Geschäfts­zei­ten ermög­li­chen und auf eige­ne Kos­ten die dafür erfor­der­li­chen Vor­aus­set­zun­gen in sei­nen Räu­men schaffen.

(8) Der Kun­de ist ins­be­son­de­re verpflichtet:

  1. a) den über­las­se­nen Anschluss nicht miss­bräuch­lich zu benut­zen, ins­be­son­de­re bedro­hen­de und beläs­ti­gen­de Anru­fe zu unterlassen;
  2. b) dafür Sor­ge zu tra­gen, dass die Netz-Infra­struk­tur oder Tei­le davon bzw. Bestand­tei­le des Net­zes der Gesell­schaft nicht durch miss­bräuch­li­che oder über­mä­ßi­ge Inan­spruch­nah­me über­las­tet werden;
  3. c) die Gesell­schaft unver­züg­lich über die Beschä­di­gung, Stö­rung oder Ver­lust der von der Gesell­schaft dem Kun­den über­ge­be­nen Hard­ware-Kom­po­nen­ten zu informieren.

(9) Der Kun­de ist des Wei­te­ren verpflichtet,

  1. a) alle Instandhaltungs‑, Ände­rungs- oder Über­prü­fungs­ar­bei­ten am Anschluss nur von der Gesell­schaft, oder deren Beauf­trag­ten aus­füh­ren zu lassen;
  2. b) bei Nut­zung des Leis­tungs­merk­mals „Anruf­wei­ter­schal­tung“ sicher­zu­stel­len, dass die Anru­fe nicht zu einem Anschluss wei­ter­ge­lei­tet wer­den, bei dem eben­falls das Leis­tungs­merk­mal „Anruf­wei­ter­schal­tung“ akti­viert ist. Der Kun­de stellt sicher, dass der Inha­ber die­ses Anschlus­ses zu dem die Anru­fe wei­ter­ge­lei­tet wer­den, mit der Anruf­wei­ter­schal­tung ein­ver­stan­den ist;
  3. c) den Beauf­trag­ten der Gesell­schaft den Zutritt zu sei­nen Räu­men jeder­zeit zu gestat­ten, soweit die­ses für die Prü­fung der tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen, zur Wahr­neh­mung sons­ti­ger Rech­te und Pflich­ten, nach den AGB, ins­be­son­de­re zur Ermitt­lung tarif­li­cher Bemes­sungs­grund­la­gen oder der Gesell­schaft zuste­hen­der Benut­zungs­ent­gel­te erfor­der­lich ist.

(10) Ver­stößt der Kun­de gegen die in Abs. 9 a) und b) genann­ten Pflich­ten, oder in schwer­wie­gen­der Wei­se gegen die in die­sen AGB aus­drück­lich auf­ge­führ­ten Pflich­ten ist die Gesell­schaft sofort berech­tigt, das Ver­trags­ver­hält­nis ohne Ein­hal­tung einer Frist zu kündigen.

(11) Der Kun­de ist ver­pflich­tet sicher­zu­stel­len, dass jeder­zeit alle zu sei­nem Haus­halt gehö­ren­den Mit­be­nut­zer des Anschlus­ses dar­über infor­miert sind, dass dem Kun­den mit dem Ein­zel­ver­bin­dungs­nach­weis deren Ver­kehrs­da­ten bekannt gege­ben werden.

(12) Der Kun­de ist ver­pflich­tet, bei der Auf­klä­rung von Angrif­fen Drit­ter auf das Sys­tem der Gesell­schaft mit­zu­wir­ken, soweit die­se Mit­wir­kung erfor­der­lich ist.

(13) Der Kun­de hat sei­nen Ver­pflich­tun­gen zur Regis­trie­rung, Anmel­dung, Bean­tra­gung von Geneh­mi­gun­gen oder Gerä­te­zu­las­sung umge­hend nachzukommen.

(14) Soweit im Ein­zel­fall nichts Ander­wei­ti­ges schrift­lich ver­ein­bart wor­den ist, darf der Inter­net-Zugang nur von Haus­halts­an­ge­hö­ri­gen des Kun­den genutzt wer­den. Ins­be­son­de­re darf der Inter­net-Zugang nicht zum Ange­bot von Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­diens­ten für die Öffent­lich­keit genutzt werden.

(15) Der Kun­de ist ver­pflich­tet, kei­ne rechts­wid­ri­gen Infor­ma­tio­nen zu ver­brei­ten. Ins­be­son­de­re dür­fen auf der Home­page oder in E‑Mails kei­ne Inhal­te oder Infor­ma­tio­nen ent­hal­ten sein, die den gesetz­li­chen Vor­schrif­ten des Straf­ge­setz­bu­ches (StGB), Jugend­schutz­ge­set­zes (JSchG), des Jugend­me­di­en­schutz-Staats­ver­trags (JMStV), des Bür­ger­li­chen Gesetz­bu­ches (BGB), des Geset­zes gegen den unlau­te­ren Wett­be­werb (UWG), des Urhe­ber­rechts­ge­set­zes (UrhG), des Mar­ken­ge­set­zes (Mar­kenG) und wei­te­rer Geset­ze wider­spre­chen. Das Ver­bot umfasst ins­be­son­de­re sol­che Infor­ma­tio­nen, die

  1. a) als Anlei­tung zu einer in § 126 StGB genann­ten rechts­wid­ri­gen Tat dienen;
  2. b) zum Hass gegen Tei­le der Bevöl­ke­rung auf­sta­cheln oder zu Gewalt oder Will­kür­maß­nah­men gegen sie auf­for­dern oder die Men­schen­wür­de ande­rer dadurch angrei­fen, dass sie Tei­le der Bevöl­ke­rung beschimp­fen, bös­wil­lig ver­ächt­lich machen oder ver­leum­den (§ 130 StGB);
  3. c) grau­sa­me oder sonst unmensch­li­che Gewalt­tä­tig­kei­ten gegen Men­schen in einer Art schil­dern, die einer Ver­herr­li­chung oder Ver­harm­lo­sung sol­cher Gewalt­tä­tig­kei­ten aus­drückt oder die das Grau­sa­me oder Unmensch­li­che des Vor­gangs in einer die Men­schen­wür­de ver­let­zen­den Wei­se dar­stellt (§ 131 StGB);
  4. d) den Krieg verherrlichen;
  5. e) die Gewalt­tä­tig­kei­ten, den sexu­el­len Miss­brauch von Kin­dern oder sexu­el­le Hand­lun­gen von Men­schen mit Tie­ren zum Gegen­stand haben (§ 184 Abs. 3 StGB);
  6. f) oder in ande­rer Wei­se rechts­wid­rig sind oder gegen den Kodex der „Frei­wil­li­ge Selbst­kon­trol­le Mul­ti­me­dia e.V.“ oder gegen den Kodex Deutsch­land für Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on und Medi­en des DVTM ver­sto­ßen. Das Ver­bot umfasst auch das Her­auf­la­den von Daten auf den Ser­ver, die einen Virus ent­hal­ten oder in ande­rer Wei­se infi­ziert sind.

(16) Das in Absatz (15) ent­hal­te­ne Ver­bot bezieht sich auch auf Infor­ma­tio­nen, zu denen der Kun­de eine Zugriffs­mög­lich­keit für Drit­te mit­tels Hyper­links eröff­net. Der Kun­de wird hier­mit aus­drück­lich dar­auf hin­ge­wie­sen, dass er sich durch das Set­zen eines Hyper­links der Gefahr einer straf­recht­li­chen Ver­fol­gung und einer zivil­recht­li­chen Ver­ant­wor­tung aussetzt.

(17) Genau­so ist es dem Kun­den ver­bo­ten, rechts­wid­ri­ge Infor­ma­tio­nen (sie­he die bei­spiel­haf­te Auf­zäh­lung in Absatz (15)) vom Ser­ver herunterzuladen.

(18) Eben­so wenig darf der Kun­de die Leis­tun­gen von Gesell­schaft dazu benut­zen, um ande­re zu bedro­hen, zu beläs­ti­gen oder die Rech­te Drit­ter in ande­rer Wei­se zu verletzen.

(19) Außer­dem ist es dem Kun­den ver­bo­ten, E‑Mails, die nicht an ihn adres­siert sind, abzu­fan­gen oder die­ses zu versuchen.

(20) Falls die Gesell­schaft in straf­recht­li­cher, zivil­recht­li­cher, wett­be­werbs­recht­li­cher oder in ande­rer Wei­se für Infor­ma­tio­nen ver­ant­wort­lich gemacht wer­den soll­te, die der Kun­de in sei­ne Home­page ein­ge­stellt oder zum Inhalt sei­ner E‑Mails gemacht hat oder zu denen er auf ande­re Art und Wei­se (bspw. durch Set­zen eines Hyper­links) einen Zugang eröff­net hat, ist der Kun­de ver­pflich­tet, die Gesell­schaft bei Abwehr die­ser Ansprü­che zu unter­stüt­zen. Der Kun­de hat die Gesell­schaft auf ers­te Anfor­de­rung hin im Außen­ver­hält­nis von einer Haf­tung frei­zu­stel­len. Einen ver­blei­ben­den, von ihm schuld­haft ver­ur­sach­ten Scha­den, auch in Form von Gerichts- und Rechts­an­walts­kos­ten, hat der Kun­de der Gesell­schaft zu ersetzen.

(21) Der Kun­de ist ver­pflich­tet, bei der Auf­klä­rung von Angrif­fen Drit­ter auf das Sys­tem der Gesell­schaft mit­zu­wir­ken, soweit die­se Mit­wir­kung erfor­der­lich ist.

(22) Der Kun­de hat sei­nen Ver­pflich­tun­gen zur Regis­trie­rung, Anmel­dung, Bean­tra­gung von Geneh­mi­gun­gen oder Gerä­te­zu­las­sung umge­hend nachzukommen.

(23) Der Kun­de ist ver­pflich­tet, alle Per­so­nen, denen er eine Nut­zung der Leis­tun­gen der Gesell­schaft ermög­licht, in geeig­ne­ter Wei­se auf die Ein­hal­tung der für das Inter­net bestehen­den gesetz­li­chen Grund­la­gen und die­ser AGB hin­zu­wei­sen. Andern­falls gilt Absatz 8 entsprechend.

(24) Ver­stößt der Kun­de in schwer­wie­gen­der Wei­se gegen die in die­sen AGB aus­drück­lich auf­ge­führ­ten Pflich­ten ist die Gesell­schaft berech­tigt, das Ver­trags­ver­hält­nis mit sofor­ti­ger Wir­kung zu kündigen.

(25) Per­sön­li­che Pass­wör­ter sind ver­trau­lich zu behan­deln. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, sein Pass­wort in ange­mes­se­nen Zeit­räu­men zu ändern und alle Maß­nah­men zu ergrei­fen, um jeg­li­chen Miss­brauch des Pass­wor­tes, auch durch Ange­hö­ri­ge oder ande­re Drit­te, zu ver­hin­dern. Der Kun­de ist ins­be­son­de­re bereits dann zu einer unver­züg­li­chen Ände­rung des Pass­wor­tes ver­pflich­tet, wenn die Ver­mu­tung besteht, ein Nicht­be­rech­tig­ter könn­te Kennt­nis vom Pass­wort erlangt haben.

(26) Stellt der Kun­de einen unbe­fug­ten oder miss­bräuch­li­chen Zugriff auf sei­nen Netz­zu­gang fest, so hat er dies der Gesell­schaft unver­züg­lich mitzuteilen.

(27) Die Anbin­dung von WLAN-Gerä­ten (Wire­less-LAN-Gerä­te) an den Netz­zu­gang der Gesell­schaft zur schnur­lo­sen Anbin­dung von PCs, Lap­tops etc. ist nur zuläs­sig, wenn der Kun­de durch die Ver­wen­dung eines ent­spre­chen­den Ver­schlüs­se­lungs­sys­tems wie z.B. WPA sicher­stellt, dass die­ser WLAN-Zugang nicht Drit­ten, aus­ge­nom­men Per­so­nen im Sin­ne des § 15 Abs. 11 die­ser AGB, zugäng­lich macht wird.

  • 16 Beson­de­re Pflich­ten für Flatrate-Kunden

(1) Nimmt der Kun­de die von der Gesell­schaft ange­bo­te­ne Flat­rate oder ein Son­der­pro­dukt in Anspruch, ist er mit Rück­sicht auf alle ande­ren Teil­neh­mer der Gesell­schaft-Infra­struk­tur ver­pflich­tet, die­se maß­voll (Fair Usa­ge) und aus­schließ­lich für sei­nen pri­va­ten per­sön­li­chen Gebrauch zu nut­zen. Davon kann aus­ge­gan­gen wer­den, wenn der Kun­de die Gesell­schaft-Infra­struk­tur nicht durch weit über­durch­schnitt­li­ches Nut­zungs­ver­hal­ten hin­aus belas­tet. Die­ses ist gege­ben, wenn ein Kun­de das monat­li­che Call­vo­lu­men nicht um mehr als ein­hun­dert Pro­zent des Call­vo­lu­mens über­schrei­tet, das sich als durch­schnitt­li­ches Call­vo­lu­men aus der Gesell­schaft-Pri­vat­kun­den­grup­pe ergibt, die sich vom Call­vo­lu­men in den obe­ren drei­ßig Pro­zent befinden.

(2) Die pri­va­te Inter­net­flat­rate darf nicht zu gewerb­li­chen Zwe­cken genutzt wer­den. Eine gewerb­li­che Nut­zung liegt vor, sofern der Kun­de einer selb­stän­di­gen, plan­mä­ßig auf gewis­se Dau­er ange­leg­ten, markt­ori­en­tier­ten, ent­gelt­li­chen wirt­schaft­li­chen Tätig­keit nach­geht (z. B. Gesell­schaf­ten, Ver­ei­ne oder Behör­den) die einen Ein­trag in ein Regis­ter (z. B. HRA, HRB, PR, GR oder VR) vor­aus­set­zen. Eben­so gehö­ren zu den Gewer­be­kun­den Selb­stän­di­ge ohne Regis­trie­rungs­ver­pflich­tung. z. B. Frei­be­ruf­ler. Soll­te eine gewerb­li­che Nut­zung fest­ge­stellt wer­den, so ist die Gesell­schaft nach schrift­li­cher Vor­ankün­di­gung gegen­über dem Pri­vat­kun­den berech­tigt, den Pri­vat­kun­den zum über­nächs­ten Abrech­nungs­mo­nat auf einen Geschäfts­kun­den­ver­trag mit ver­gleich­ba­ren Kon­di­tio­nen umzu­stel­len und die Leis­tun­gen nach dem jeweils gül­ti­gen Preis­ver­zeich­nis für Geschäfts­kun­den (www​.LFeld​.net) abzu­rech­nen. Der Tag der Ver­trags­um­stel­lung sowie die ver­gleich­ba­ren Kon­di­tio­nen wer­den dem Pri­vat­kun­den im Vor­ankün­di­gungs­schrei­ben mitgeteilt.

(3) Der Kun­de ist ver­pflich­tet, die Flat­rate bzw. das Son­der­pro­dukt nicht miss­bräuch­lich zu nut­zen. Miss­bräuch­lich ist eine Nut­zung ins­be­son­de­re, wenn der Kun­de Inter­net­ver­bin­dun­gen über geo­gra­fi­sche Ein­wahl­num­mern oder sons­ti­ge Daten­ver­bin­dun­gen auf­baut, und auf die­se Wei­se die Inrech­nungstel­lung der Inter­net­nut­zung durch die Gesell­schaft ver­mei­det, Anruf­wei­ter­schal­tun­gen oder Rück­ruf­funk­tio­nen ein­rich­tet oder Ver­bin­dungs­leis­tun­gen wei­ter­ver­äu­ßert bzw. über das sozi­al­ad­äquat übli­che Nut­zungs­maß hin­aus ver­schenkt, die Flat­rate bzw. das Son­der­pro­dukt für die Durch­füh­rung von mas­sen­haf­ter Kom­mu­ni­ka­ti­on wie bei­spiels­wei­se Fax Broad­cast, Call Cen­ter oder Tele­mar­ke­ting, oder unter­neh­me­risch im Sin­ne des § 14 BGB nutzt.

(4) Im Fal­le der über­mä­ßi­gen (Abs. 1) oder miss­bräuch­li­chen (Abs.3) Nut­zung der Flat­rate oder eines Son­der­pro­duk­tes durch den Kun­den ist die Gesell­schaft berech­tigt, die Flat­rate oder das Son­der­pro­dukt außer­or­dent­lich zu kün­di­gen und für die miss­bräuch­li­che Inan­spruch­nah­me Leis­tun­gen in der Höhe zu berech­nen, wie sie anfal­len wür­den, wenn der Kun­de kei­ne Flat­rate oder Son­der­pro­dukt der Gesell­schaft abon­niert hät­te. Die Gesell­schaft ist dar­über hin­aus berech­tigt, den Anschluss gemäß den gesetz­li­chen Rege­lun­gen zu sper­ren oder frist­los zu kündigen.

  • 17 Nut­zun­gen durch Dritte

(1) Wird die Nut­zung durch Drit­te gestat­tet, hat der Kun­de die­se ord­nungs­ge­mäß in die Nut­zung der Diens­te ein­zu­wei­sen. Wird die Nut­zung durch Drit­te nicht gestat­tet, ergibt sich dar­aus kein Minderungs‑, Erstat­tungs- oder Scha­dens­er­satz­an­spruch für den Kunden.

(2) Der Kun­de ist auch zur Zah­lung aller Ent­gel­te für Leis­tun­gen ver­pflich­tet, die durch die befug­te oder unbe­fug­te Nut­zung der Leis­tun­gen durch Drit­te ent­stan­den sind, wenn und soweit er die­se Nut­zung zu ver­tre­ten hat.

(3) Ein gewerb­li­cher Wie­der­ver­kauf und jede ent­gelt­li­che direk­te oder mit­tel­ba­re Nut­zung der von der Gesell­schaft ange­bo­te­nen Diens­te durch Drit­te, ist nur nach aus­drück­li­cher schrift­li­cher Geneh­mi­gung durch die Gesell­schaft gestat­tet. Wird die Nut­zung durch Drit­te gestat­tet, hat der Kun­de die­se ord­nungs­ge­mäß in die Nut­zung der Diens­te ein­zu­wei­sen. Wird die Nut­zung durch Drit­te nicht gestat­tet, ergibt sich dar­aus kein Minderungs‑, Erstat­tungs- oder Scha­dens­er­satz­an­spruch für den Kunden.

  • 18 Leistungstörungen/​Gewährleistung

(1) Die Gesell­schaft wird Stö­run­gen ihrer Diens­te und tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen im Rah­men der bestehen­den tech­ni­schen und betrieb­li­chen Mög­lich­kei­ten unver­züg­lich besei­ti­gen. Liegt beim Kun­den eine nicht von der Gesell­schaft zu ver­tre­ten­de Stö­rung vor, oder liegt eine vom Kun­den gemel­de­te Stö­rung nicht vor, ist die Gesell­schaft berech­tigt, dem Kun­den die ihr durch die Feh­ler­su­che, Män­gel­be­sei­ti­gung bzw. Ent­stö­rung ent­stan­de­nen Kos­ten nach tat­säch­li­chem Mate­ri­al- und Zeit­auf­wand ent­spre­chend dem jeweils gül­ti­gen Preis­ver­zeich­nis der Gesell­schaft in Rech­nung zu stellen.

(2) Gesell­schaft unter­hält eine Hot­line für Stö­rungs­mel­dun­gen des Kun­den, die tele­fo­nisch unter den in der Leis­tungs­be­schrei­bung ange­ge­be­nen Zei­ten unter der Tele­fon­num­mer +49 (0) 9282 /​9999–444 (Techn. Sup­port) erreicht wer­den kann.

(3) Hält eine erheb­li­che, nicht von § 57 Abs.4 TKG umfass­te, Behin­de­rung eines oder meh­re­rer oder aller Diens­te, die im Ver­ant­wor­tungs­be­reich der Gesell­schaft liegt, ist der Kun­de berech­tigt, die monat­li­chen Ent­gel­te für den Zeit­raum der Behin­de­rung ent­spre­chend zu min­dern. Eine erheb­li­che, nicht von § 57 Abs.4 TKG umfass­te, Behin­de­rung liegt vor, wenn

  1. a) der Kun­de aus Grün­den, die er nicht zu ver­tre­ten hat, nicht mehr auf die Gesell­schaft-Infra­struk­tur zugrei­fen und dadurch die ver­ein­bar­ten Diens­te nicht mehr nut­zen kann,
  2. b) die Nut­zung der ver­ein­bar­ten Diens­te ins­ge­samt wesent­lich erschwert ist bzw. die Nut­zung ein­zel­ner der ver­ein­bar­ten Diens­te unmög­lich wird, oder ver­gleich­ba­ren Beschrän­kun­gen unterliegen.

(4) Die Gesell­schaft gewähr­leis­tet über die in der Leis­tungs­be­schrei­bung auf­ge­führ­ten Ver­füg­bar­kei­ten hin­aus nicht den jeder­zei­ti­gen ord­nungs­ge­mä­ßen Betrieb bzw. die unun­ter­bro­che­ne Nutz­bar­keit der Leis­tun­gen und des Netz­zu­gangs z. B. wegen nicht der Gesell­schaft gehö­ren­den Infra­struk­tu­ren. Ins­be­son­de­re gewähr­leis­tet die Gesell­schaft nicht die Nut­zung von Diens­ten, soweit die tech­ni­sche Aus­stat­tung des Kun­den hier­für nicht aus­rei­chend ist.

(5) Die Gesell­schaft hat kei­nen Ein­fluss auf die Über­tra­gung der Daten im Inter­net. Inso­weit ergibt sich auch kei­ne Ver­ant­wort­lich­keit der Gesell­schaft für die Über­tra­gungs­leis­tun­gen (Geschwin­dig­keit, Feh­ler­frei­heit und Verfügbarkeit).

(6) Die Gesell­schaft leis­tet kei­ne Gewähr für die im Inter­net ver­füg­ba­ren Diens­te von Infor­ma­ti­ons- oder Inhal­te­an­bie­tern, die über­tra­ge­nen Infor­ma­tio­nen, ihre tech­ni­sche Feh­ler­frei­heit und Frei­heit von Viren, Frei­heit von Rech­ten Drit­ter oder die Eig­nung für einen bestimm­ten Zweck.

(7) Soweit für die Erbrin­gung der Leis­tun­gen der Gesell­schaft Über­tra­gungs­we­ge von Drit­ten zur Ver­fü­gung gestellt wer­den müs­sen, über­nimmt Gesell­schaft kei­ne Gewähr­leis­tung für die stän­di­ge Ver­füg­bar­keit sol­cher Net­ze und Über­tra­gungs­we­ge und damit für die jeder­zei­ti­ge Erbrin­gung ihrer Leis­tun­gen. Die Gesell­schaft tritt jedoch die ihr inso­weit zuste­hen­den Gewähr­leis­tungs­an­sprü­che gegen Drit­te an den Kun­den ab, der die­se Abtre­tung annimmt.

(8) Bei bestimm­ten Pro­duk­ten, wie z. B. den Sprach-Flat­rates, kann es auf­grund der ver­füg­ba­ren Über­tra­gungs­we­ge im inter­na­tio­na­len Ver­kehr zu Ein­schrän­kun­gen in der Qua­li­tät bezie­hungs­wei­se der über­mit­tel­ten Diens­te (wie z. B. Fax) sowie beim Ver­bin­dungs­auf­bau kommen.

(9) Ansons­ten erbringt die Gesell­schaft ihre Leis­tun­gen im Rah­men der bestehen­den tech­ni­schen und betrieb­li­chen Mög­lich­kei­ten nach dem aner­kann­ten und übli­chen Stand der Tech­nik und unter Ein­hal­tung aller anwend­ba­ren Sicher­heits­vor­schrif­ten für den ord­nungs­ge­mä­ßen Betrieb des Telekommunikationsnetzes.

(10) Hat der Kun­de die Funk­ti­ons­stö­rung zu ver­tre­ten oder liegt gar kei­ne Stö­rung vor, hat die Gesell­schaft das Recht, dem Kun­den die Kos­ten für die Feh­ler­su­che oder Stö­rungs­be­sei­ti­gung nach dem tat­säch­li­chen Mate­ri­al- und Zeit­auf­wand ent­spre­chend dem jeweils gül­ti­gen Preis­ver­zeich­nis der Gesell­schaft in Rech­nung zu stellen.

  • 19 Unter­bre­chung von Diensten

(1) Die Gesell­schaft ist berech­tigt einen Dienst zu unter­bre­chen, in der Dau­er zu beschrän­ken oder in sons­ti­ger Wei­se zeit- bzw. teil­wei­se oder ganz ein­zu­stel­len, soweit dies aus Grün­den der öffent­li­chen Sicher­heit, der Sicher­heit des Netz­be­trie­bes, zum Schutz vor Miss­brauch der Diens­te, der Auf­recht­erhal­tung der Netz­in­te­gri­tät (ins­be­son­de­re der Ver­mei­dung schwer­wie­gen­der Stö­run­gen des Net­zes, der Soft­ware oder der gespei­cher­ten Daten), der Inter­ope­ra­bi­li­tät der Diens­te, des Daten­schut­zes oder zur Vor­nah­me betriebs­be­ding­ter oder tech­nisch not­wen­di­ger Arbei­ten erfor­der­lich ist.

(2) Unter­bre­chun­gen zur Durch­füh­rung von Ser­vice­maß­nah­men wer­den ohne Ankün­di­gung durch­ge­führt, sofern die­se wäh­rend nut­zungs­schwa­cher Zei­ten vor­ge­nom­men wer­den und nach Ein­schät­zung der Gesell­schaft vor­aus­sicht­lich nur zu einer kurz­zei­ti­gen Unter­bre­chung des Diens­tes führen.

(3) Die Gesell­schaft ist berech­tigt, einen Dienst aus abrech­nungs­tech­ni­schen Grün­den ohne Ankün­di­gung kurz­zei­tig zu unterbrechen.

  • 20 Haf­tung und Haftungsbeschränkungen

(1) Für von ihr schuld­haft ver­ur­sach­te Per­so­nen­schä­den haf­tet die Gesell­schaft unbeschränkt.

(2) Für sons­ti­ge Schä­den haf­tet die Gesell­schaft, wenn der Scha­den von der Gesell­schaft, sei­nen gesetz­li­chen Ver­tre­tern, Mit­ar­bei­tern oder Erfül­lungs­ge­hil­fen vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig ver­ur­sacht wor­den ist. Die Gesell­schaft haf­tet dar­über hin­aus bei leicht fahr­läs­si­ger Ver­let­zung wesent­li­cher Ver­trags­pflich­ten, deren Erfül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­trags über­haupt erst ermög­licht und auf deren Ein­hal­tung der Kun­de regel­mä­ßig ver­traut und ver­trau­en darf („Kar­di­nal­pflich­ten“), in die­sen Fäl­len aller­dings begrenzt auf den ver­trags­ty­pisch vor­her­seh­ba­ren Scha­den, höchs­tens jedoch mit einem Betrag von 12.500 Euro je Schadensereignis.

(3) Dar­über hin­aus ist die Haf­tung der der Gesell­schaft, sei­ner gesetz­li­chen Ver­tre­ter, Mit­ar­bei­ter oder Erfül­lungs­ge­hil­fen für fahr­läs­sig ver­ur­sach­te Ver­mö­gens­schä­den, die sich nicht als Fol­ge eines Per­so­nen- oder Sach­scha­dens dar­stel­len, sowie im Fal­le der Ver­pflich­tung zur Zah­lung einer Ent­schä­di­gung auf 12.500 Euro je geschä­dig­tem End­nut­zer beschränkt. Sofern die Gesell­schaft auf­grund einer ein­heit­li­chen fahr­läs­si­gen Hand­lung oder eines ein­heit­li­chen fahr­läs­sig ver­ur­sach­ten Ereig­nis­ses gegen­über meh­re­ren End­nut­zern haf­tet, so ist die Scha­dens­er­satz­pflicht in der Sum­me auf ins­ge­samt höchs­tens drei­ßig Mil­lio­nen Euro begrenzt. Über­stei­gen die Scha­dens­er­satz- oder Ent­schä­di­gungs­ver­pflich­tun­gen, die meh­re­ren Kun­den auf­grund des­sel­ben Ereig­nis­ses zu leis­ten sind, die Höchst­gren­ze, so wird der Scha­den­er­satz oder die Ent­schä­di­gung in dem Ver­hält­nis gekürzt, in dem die Sum­me aller Scha­den­er­satz- oder Ent­schä­di­gungs­an­sprü­che zur Höchst­gren­ze steht. Die gesetz­li­chen Ansprü­che auf den Ersatz eines Ver­zugs­scha­dens blei­ben von die­sen Beschrän­kun­gen unberührt.

(4) Soweit die Gesell­schaft auf­grund einer Vor­schrift dem Kun­den eine Ent­schä­di­gung zu leis­ten hat oder dem Kun­den nach den all­ge­mei­nen Vor­schrif­ten zum Scha­dens­er­satz ver­pflich­tet ist, ist die­se Ent­schä­di­gung oder die­ser Scha­dens­er­satz auf einen Scha­dens­er­satz nach vor­ste­hen­dem Absatz anzu­rech­nen; ein Scha­dens­er­satz nach vor­ste­hen­dem Absatz ist auf die Ent­schä­di­gung oder einen Scha­dens­er­satz nach den all­ge­mei­nen Vor­schrif­ten anzurechnen.

(6) Eine ein­zel­ver­trag­li­che Ver­ein­ba­rung über die Haf­tung der Gesell­schaft, die die­se gem. § 70 TKG mit einem Unter­neh­mer i.S.d. § 14 BGB geschlos­sen hat, geht den vor­ste­hen­den Haf­tungs­re­ge­lun­gen vor.

(7) Die Gesell­schaft haf­tet nicht für ent­gan­ge­nen Gewinn oder direk­te oder indi­rek­te Schä­den bei Kun­den oder Drit­ten, die dadurch ent­ste­hen, dass infol­ge höhe­rer Gewalt oder infol­ge von Arbeits­kämp­fen die Leis­tun­gen der Gesell­schaft unterbleiben.

(8) Die Gesell­schaft haf­tet nicht für die über ihre Diens­te über­mit­tel­ten Infor­ma­tio­nen und zwar weder für deren Voll­stän­dig­keit, Rich­tig­keit oder Aktua­li­tät, noch dafür, dass sie frei von Rech­ten Drit­ter sind oder der Sen­der rechts­wid­rig han­delt, indem er die Infor­ma­tio­nen über­mit­telt. Der Kun­de haf­tet für alle Infor­ma­tio­nen, die er im Rah­men des Ver­tra­ges auf den von der Gesell­schaft zur Ver­fü­gung gestell­ten Spei­cher­plät­zen spei­chert oder über den im Rah­men des Ver­tra­ges und die­ser AGB zur Ver­fü­gung gestell­ten Zugangs ver­füg­bar macht, wie für eige­ne Infor­ma­tio­nen gemäß § 7 Tele­me­di­en­ge­setz (TMG).

(9) In Bezug auf die von der Gesell­schaft ent­gelt­lich zur Ver­fü­gung gestell­te Soft- oder Hard­ware ist die ver­schul­dens­un­ab­hän­gi­ge Haf­tung gemäß § 536a Abs. 1 BGB ausgeschlossen.

(10) Für den Ver­lust von Daten haf­tet die Gesell­schaft nur, soweit der Kun­de sei­ne Daten in anwen­dungs­ad­äqua­ten Inter­val­len sichert, damit die­se mit ver­tret­ba­rem Auf­wand wie­der­her­ge­stellt wer­den kön­nen. Die Haf­tung für Daten­ver­lus­te wird auf den typi­schen Wie­der­her­stel­lungs­auf­wand beschränkt, der bei regel­mä­ßi­ger und Gefahr ent­spre­chen­der Aus­fer­ti­gung von Siche­rungs­ko­pien ein­ge­tre­ten wäre.

(11) Die­se Haf­tungs­be­schrän­kun­gen gel­ten auch für die per­sön­li­che Haf­tung der Gesellschaftsm‑itarbeiter sowie Erfül­lungs- und Verrichtungsgehilfen.

(12) Im Übri­gen ist die Haf­tung der Gesell­schaft aus­ge­schlos­sen. Zwin­gen­de gesetz­li­che Rege­lun­gen, wie das Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz, blei­ben von den vor­ste­hen­den Rege­lun­gen unberührt.

(13) Der Kun­de ist ver­pflich­tet, ange­mes­se­ne Maß­nah­men zur Scha­dens­ab­wehr und Scha­dens­min­de­rung zu treffen.

(14) Der Kun­de haf­tet für alle Fol­gen und Nach­tei­le, die der Gesell­schaft oder Drit­ten durch die miss­bräuch­li­che oder rechts­wid­ri­ge Ver­wen­dung der Gesell­schaft-Leis­tun­gen oder dadurch ent­ste­hen, dass der Kun­de sei­nen sons­ti­gen Pflich­ten und Oblie­gen­hei­ten nicht nach­kommt, unbeschränkt.

  • 21 Wei­te­re Bedin­gun­gen num­mern­ge­bun­de­ne inter­per­so­nel­le Telekommunikationsdienste

Rufnummernänderung/​Rufnummernmitnahme/​Umzug

(1) Der Kun­de muss Ände­run­gen von Teil­neh­mer­ruf­num­mern hin­neh­men, wenn die­se durch Maß­nah­men oder Ent­schei­dun­gen der Bun­des­netz­agen­tur für Elek­tri­zi­tät, Gas, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, Post und Eisen­bah­nen gegen­über der Gesell­schaft nach dem TKG und den dazu ergan­ge­nen Ver­fah­rens­re­ge­lun­gen ver­an­lasst sind oder die Zutei­lung auf­grund unrich­ti­ger Anga­ben des Kun­den erfolgt ist.

(2) Die Gesell­schaft trägt im Rah­men ihrer bestehen­den tech­ni­schen, recht­li­chen und betrieb­li­chen Mög­lich­kei­ten dafür Sor­ge, dass der Kun­de gemäß den gesetz­li­chen Rege­lun­gen auf Wunsch die ihm durch die Gesell­schaft zuge­teil­te oder von einem ande­ren Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­bie­ter „mit­ge­brach­te“ Ruf­num­mer im Fal­le eines Wech­sels von der Gesell­schaft zu einem ande­ren Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­bie­ter bei Ver­blei­ben im glei­chen Vor­wahl­ge­biet zu dem neu­en Anbie­ter mit­neh­men kann. Die Ruf­num­mern­über­tra­gung regelt sich nach den amt­li­chen Vor­ga­ben der Bundesnetzagentur.

(3) Die Kün­di­gung des Ver­tra­ges bestä­tigt die Gesell­schaft schrift­lich mit dem Hin­weis, dass der Kun­de bzw. sein neu­er Kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­bie­ter spä­tes­tens einen Monat nach Ver­trags­en­de bekannt geben muss, ob er sei­ne Ruf­num­mer bei­be­hal­ten möch­te. Ande­ren­falls ist die Gesell­schaft berech­tigt, die­se Num­mer für den Fall, dass sie dem Kun­den aus dem Num­mern­block der Gesell­schaft zuge­teilt wur­de, an einen ande­ren Kun­den zu ver­ge­ben oder für den Fall, dass sie dem Kun­den aus dem Num­mern­block eines ande­ren Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­bie­ters zuge­teilt wur­de und der Kun­de mit die­ser Num­mer zu der Gesell­schaft gewech­selt ist, an die­sen ursprüng­li­chen Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­bie­ter zurückzugeben.

(4) Für die Ruf­num­mern­mit­nah­me zum neu­en Anbie­ter kann die Gesell­schaft ein Ent­gelt gemäß dem aktu­ell gül­ti­gen Preis­ver­zeich­nis erheben.

(5) Die Gesell­schaft wird im Fal­le des Wohn­sitz­wech­sels des Kun­den die ver­trag­lich geschul­de­ten Leis­tun­gen ohne Ände­rung der ver­ein­bar­ten Ver­trags­lauf­zeit und der sons­ti­gen Ver­trags­in­hal­te wei­ter erbrin­gen, sofern die Leis­tun­gen am neu­en Wohn­sitz des Kun­den von der Gesell­schaft ange­bo­ten wer­den. Die Gesell­schaft ist berech­tigt, für den durch den Umzug des Kun­den ent­stan­de­nen Auf­wand ein Ent­gelt gemäß der aktu­ell gül­ti­gen Preis­lis­te zu ver­lan­gen. Wird die Leis­tung der Gesell­schaft am neu­en Wohn­sitz des Kun­den nicht ange­bo­ten, ist der Kun­de zur Kün­di­gung des Ver­tra­ges unter Ein­hal­tung einer Kün­di­gungs­frist von einem Monat zum Zeit­punkt des Aus­zugs oder mit Wir­kung für einen spä­te­ren Zeit­raum berechtigt.

Teil­neh­mer­ver­zeich­nis­se

(1) Die Gesell­schaft trägt – sofern dies mit dem Kun­den ver­ein­bart ist – dafür Sor­ge, dass er gemäß dem aktu­ell gül­ti­gen Preis­ver­zeich­nis mit Namen, Anschrift, Beruf und Bran­che in öffent­li­che gedruck­te oder elek­tro­ni­sche Teil­neh­mer­ver­zeich­nis­se ein­ge­tra­gen wird. Der Kun­de kann dabei bestim­men, wel­che Anga­ben in wel­cher Art von Teil­neh­mer­ver­zeich­nis­sen ver­öf­fent­licht wer­den sollen.

(2) Die Gesell­schaft darf im Ein­zel­fall Aus­kunft über die in Teil­neh­mer­ver­zeich­nis­sen ent­hal­te­nen Kun­den ertei­len oder durch Drit­te ertei­len las­sen. Der Kun­de hat das Recht, der Aus­kunfts­er­tei­lung über die Daten zu wider­spre­chen, einen unrich­ti­gen Ein­trag berich­ti­gen zu las­sen bzw. den Ein­trag löschen zu lassen.

Aus­kunfts­er­tei­lung

(1) Sofern der Kun­de mit einem Ein­trag in ein öffent­li­ches Teil­neh­mer­ver­zeich­nis ein­ge­tra­gen ist, darf über die Anga­ben Aus­kunft erteilt wer­den, sofern er hier­ge­gen nicht wider­spro­chen hat.

(2) Eine Aus­kunft über die Ruf­num­mer hin­aus (sog. Kom­for­t­aus­kunft) erfolgt nur dann, wenn der Kun­de hier­in ein­ge­wil­ligt hat.

(3) Über die Ruf­num­mer des Kun­den kön­nen die in öffent­li­chen gedruck­ten oder auf elek­tro­ni­schen Medi­en gespei­cher­ten Anschluss­da­ten (z. B. Name, Adres­se) durch Drit­te erfragt wer­den (sog. Invers­su­che). Sofern der Kun­de mit einem Ein­trag in ein Teil­neh­mer­ver­zeich­nis ein­ge­tra­gen ist, darf die Tele­fon­aus­kunft auch über sei­nen Namen und/​oder sei­ne Anschrift erteilt wer­den, sofern er dies aus­drück­lich wünscht. Die Gesell­schaft weist den Kun­den hier­mit aus­drück­lich dar­auf hin, dass er gegen die Aus­kunfts­er­tei­lung über Namen und/​oder Anschrift anhand sei­ner Ruf­num­mer (sog. Invers­su­che) jeder­zeit gegen­über der Gesell­schaft wider­spre­chen kann. Nach Ein­gang eines Wider­spruchs wird die Gesell­schaft die Ruf­num­mer des Kun­den mit einem Sperr­ver­merk für die Invers­su­che versehen.

  • 22 Ordent­li­che und außer­or­dent­li­che Kündigung

(1) Soweit kei­ne ande­re ver­trag­li­che Rege­lung getrof­fen wur­de, beträgt die Min­dest­ver­trags­lauf­zeit 24 Mona­te. Der Ver­trag kann von bei­den Sei­ten mit einer ein­mo­na­ti­gen Frist zum Ende der Min­dest­ver­trags­lauf­zeit in Text­form gekün­digt wer­den, sonst ver­län­gert sich der Ver­trag und ist dann jeder­zeit mit einer Frist von einem Monat zum Ende des lau­fen­den Monats kündbar.

(2) Die Gesell­schaft weist den Kun­den recht­zei­tig vor einer Ver­län­ge­rung des Ver­tra­ges auf sei­ne Rech­te nach § 56 Abs. 3 TKG hin.

(3) Das Recht zur außer­or­dent­li­chen, d. h. frist­lo­sen Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grund bleibt unbe­rührt. Ein sol­cher Grund liegt ins­be­son­de­re vor, wenn

  1. a) der Kun­de für drei auf­ein­an­der­fol­gen­de Mona­te mit der Bezah­lung der geschul­de­ten Ent­gel­te oder in einem län­ger als drei Mona­te dau­ern­den Zeit­raum mit einem Betrag, der den durch­schnitt­lich geschul­de­ten Gebüh­ren für drei Mona­te ent­spricht (min­des­tens jedoch in Höhe von 100,00 Euro), in Ver­zug kommt,
  2. b) der Kun­de zah­lungs­un­fä­hig ist,
  3. c) der Kun­de trotz Abmah­nung in sons­ti­ger Wei­se schwer­wie­gend gegen sei­ne ver­trag­li­chen Pflich­ten, ins­be­son­de­re nach § 15 die­ser AGB, ver­stößt, wobei eine Abmah­nung bei grob ver­trags­wid­ri­gem Ver­hal­ten ent­behr­lich ist,
  4. d) der Kun­de auf Ver­lan­gen der Gesell­schaft nicht inner­halb eines Monats den Antrag des ding­lich Berech­tig­ten auf Abschluss eines Ver­trags zu einer Nut­zung des Grund­stücks eines Nut­zungs­ver­tra­ges vor­legt oder der ding­lich Berech­tig­te den Nut­zungs­ver­trag kündigt,
  5. e) die Gesell­schaft ihre Leis­tung auf­grund behörd­li­cher oder gericht­li­cher Anord­nung ein­stel­len muss,
  6. f) der Kun­de die tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen mani­pu­liert und/​oder betrü­ge­ri­sche Hand­lun­gen vornimmt,
  7. g) eine Sper­re des Anschlus­ses gemäß § 61 TKG min­des­tens 14 Tage anhält und die Gesell­schaft die außer­or­dent­li­che Kün­di­gung min­des­tens 14 Tage vor Inkraft­tre­ten der Kün­di­gung ange­droht hat,
  8. h) der Kun­de die Diens­te der Gesell­schaft miss­bräuch­lich im Sin­ne des § 14 Abs. 15 bis 19 die­ser AGB für den Inter­net­zu­gang nutzt.
  9. i) oder ein Fall des § 6 Abs. 2 oder Abs. 5 S. 1 die­ser AGB vorliegt.

  • 23 Geheim­hal­tung, Daten­schutz, Spei­che­rung von Abrechnungsdaten

(1) Falls nicht aus­drück­lich schrift­lich anders ver­ein­bart, sind die der Gesell­schaft unter­brei­te­ten Infor­ma­tio­nen des Kun­den mit Aus­nah­me der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten nicht ver­trau­lich. Bei­de Par­tei­en sind aber ver­pflich­tet, Infor­ma­tio­nen geheim zu hal­ten, sofern bei ver­stän­di­ger Wür­di­gung eine Geheim­hal­tung gebo­ten ist.

(2) Der Kun­de wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Anga­ben, die er in dem Auf­trags­for­mu­lar macht (ins­be­son­de­re Name und Anschrift) von der Gesell­schaft in dem für die Begrün­dung, inhalt­li­che Aus­ge­stal­tung oder Ände­rung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses erfor­der­li­chen Umfang im auto­ma­ti­sier­ten Ver­fah­ren erho­ben und ver­wen­det wer­den. Der Kun­de wird außer­dem dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Gesell­schaft Nut­zungs- und Abrech­nungs­da­ten im Rah­men der gesetz­li­chen Bestim­mun­gen erhebt und verwendet.

(3) Die Gesell­schaft trägt dafür Sor­ge, dass alle Per­so­nen, die von der Gesell­schaft mit der Abwick­lung die­ses Ver­tra­ges betraut wer­den, die ein­schlä­gi­gen daten­schutz­recht­li­chen Vor­schrif­ten in ihrer jeweils gül­ti­gen Fas­sung ken­nen und beachten.

(4) Die Gesell­schaft spei­chert, soweit eine Abrech­nung ver­bin­dungs­ab­hän­gig erfolgt (also z. B. nicht inner­halb einer Flat­rate), soge­nann­te Ver­kehrs­da­ten (Daten, die bei der Bereit­stel­lung und Erbrin­gung von Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst­leis­tun­gen erho­ben, ver­ar­bei­tet oder genutzt wer­den) zu Abrech­nungs- und Beweis­zwe­cken für die Rich­tig­keit der berech­ne­ten Ent­gel­te voll­stän­dig bis zu sechs Mona­te nach Abrech­nung. Der Gesell­schaft ist eine nach­träg­li­che Prü­fung der Ent­gelt­be­rech­nung nur in dem Umfang mög­lich, in dem die Daten noch vor­lie­gen. Wur­den Ver­kehrs­da­ten auf­grund recht­li­cher Ver­pflich­tung gelöscht, trifft die Gesell­schaft gemäß § 67 Abs.4 TKG kei­ne Nach­weis­pflicht für die Einzelverbindungen.

(5) Die Gesell­schaft erteilt dem Kun­den einen Ein­zel­ver­bin­dungs­nach­weis in voll­stän­di­ger oder gekürz­ter Form. Ver­langt der Kun­de einen Ein­zel­ver­bin­dungs­nach­weis, weist er aktu­el­le und zukünf­ti­ge Mit­be­nut­zer auf die Spei­che­rung und Mit­tei­lung der Ver­kehrs­da­ten hin und betei­ligt, sofern erfor­der­lich, den Betriebs­rat, die Per­so­nal- oder Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung ent­spre­chend den gesetz­li­chen Vorschriften.

(6) Der Kun­de wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass Daten, die unver­schlüs­selt über das Inter­net über­tra­gen wer­den, nicht sicher sind und von Drit­ten zur Kennt­nis genom­men wer­den kön­nen. Es wird des­halb davon abge­ra­ten, per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten oder ande­re geheim­hal­tungs­be­dürf­ti­ge Daten, ins­be­son­de­re Betriebs- und Geschäfts­ge­heim­nis­se, Pass­wör­ter oder sons­ti­ge Zugangs­codes unver­schlüs­selt zu übertragen.

(7) Die Gesell­schaft weist zudem dar­auf­hin, dass die Über­tra­gung von Daten über und der Abruf von Infor­ma­tio­nen aus dem Inter­net Gefah­ren für die Daten­si­cher­heit und Daten­in­te­gri­tät ber­gen. Die Gesell­schaft hat hier­auf kei­nen Ein­fluss. Es liegt im Ver­ant­wor­tungs­be­reich des Kun­den, sei­ne Daten gegen die­se Gefah­ren zu schüt­zen. Durch geeig­ne­te Hard- und Soft­ware­lö­sun­gen, wie z. B. Fire­wall und Viren­scan­ner, las­sen sich die Gefah­ren deut­lich redu­zie­ren. Der­ar­ti­ge Pro­duk­te sind im ein­schlä­gi­gen Fach­han­del erhältlich.

Hin­weis für den Kun­den: Per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten und geheim­hal­tungs­be­dürf­ti­ge Daten (z. B. Betriebs- und Geschäfts­ge­heim­nis­se, Pass­wör­ter und sons­ti­ge Codes) soll­ten stets ver­schlüs­selt über­tra­gen wer­den, um eine Kennt­nis­nah­me Drit­ter mög­lichst auszuschließen.

  • 24 Schluss­be­stim­mun­gen

(1) Gerichts­stand für alle Ansprü­che aus und auf­grund des Ver­tra­ges ist am Wohn­sitz des Kun­den. Sofern der Kun­de Kauf­mann im Sin­ne des Han­dels­ge­setz­bu­ches ist, ist Hof der Gerichts­stand. Das glei­che gilt, wenn der Kun­de kei­nen all­ge­mei­nen Gerichts­stand im Inland hat.

(2) Es fin­det das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwendung.

(3) Neben­ab­re­den oder Zusi­che­run­gen durch Beauf­trag­te der Gesell­schaft, die über den Inhalt des jewei­li­gen Ver­tra­ges ein­schließ­lich die­ser AGB hin­aus­ge­hen, sind schrift­lich zu vereinbaren.

  • 25 Schlich­tungs­ver­fah­ren gemäß § 68 TKG

Die Gesell­schaft weist den Kun­den hier­mit dar­auf hin, dass er sich zwecks außer­ge­richt­li­cher Streit­bei­le­gung an die Schlich­tungs­stel­le der Bun­des­netz­agen­tur für Elek­tri­zi­tät, Gas, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, Post und Eisen­bah­nen in Bonn wen­den kann, wenn es hin­sicht­lich der in § 68 Abs. 1 Zif­fern 1. bis 3. TKG auf­ge­führ­ten Sach­ver­hal­te zwi­schen ihm und der Gesell­schaft zu Mei­nungs­un­ter­schie­den kommt. Die Ein­zel­hei­ten der prak­tisch erfor­der­li­chen Schrit­te zur Ein­lei­tung eines Schlich­tungs­ver­fah­rens kön­nen der Home­page der BNetzA unter www​.bun​des​netz​agen​tur​.de unter Ver­wen­dung der Such­funk­ti­on und dem Such­be­griff „Schlich­tung“ ent­nom­men werden.

Ände­run­gen vor­be­hal­ten. Stand: 27.10.2021

Widerrufsrecht/​Widerrufsbelehrung

A. Lieferung von Waren

Wenn Sie mit uns als Ver­brau­cher (gem. § 13 BGB) einen Ver­trag über die Lie­fe­rung von Waren abge­schlos­sen haben, steht Ihnen bei Vor­lie­gen der gesetz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen ein Wider­rufs­recht gemäß nach­fol­gen­der Wider­rufs­be­leh­rung zu:

Wider­rufs­be­leh­rung

Wider­rufs­recht

Sie haben das Recht, bin­nen vier­zehn Tagen ohne Anga­be von Grün­den die­sen Ver­trag zu wider­ru­fen. Die Wider­rufs­frist beträgt vier­zehn Tage ab dem Tag an dem Sie oder ein von Ihnen benann­ter Drit­ter, der nicht der Beför­de­rer ist, die Waren in Besitz genom­men haben bzw. hat. Um Ihr Wider­rufs­recht aus­zu­üben, müs­sen Sie uns (Stadt­wer­ke Lan­gen­feld, Solin­ger Str.41, 40674 Lan­gen­feld, service@​stadtwerke-​langenfeld.​de) mit­tels einer ein­deu­ti­gen Erklä­rung (z. B. ein mit der Post ver­sand­ter Brief, Tele­fax oder E‑Mail) über Ihren Ent­schluss, die­sen Ver­trag zu wider­ru­fen, infor­mie­ren. Sie kön­nen dafür das bei­gefüg­te Mus­ter-Wider­rufs­for­mu­lar ver­wen­den, das jedoch nicht vor­ge­schrie­ben ist. Zur Wah­rung der Wider­rufs­frist reicht es aus, dass Sie die Mit­tei­lung über die Aus­übung des Wider­rufs­rechts vor Ablauf der Wider­rufs­frist absenden.

Fol­gen des Widerrufs

Wenn Sie die­sen Ver­trag wider­ru­fen, haben wir Ihnen alle Zah­lun­gen, die wir von Ihnen erhal­ten haben, ein­schließ­lich der Lie­fer­kos­ten (mit Aus­nah­me der zusätz­li­chen Kos­ten, die sich dar­aus erge­ben, dass Sie eine ande­re Art der Lie­fe­rung als die von uns ange­bo­te­ne, güns­tigs­te Stan­dard­lie­fe­rung gewählt haben), unver­züg­lich und spä­tes­tens bin­nen vier­zehn Tagen ab dem Tag zurück­zu­zah­len, an dem die Mit­tei­lung über Ihren Wider­ruf die­ses Ver­trags bei uns ein­ge­gan­gen ist. Für die­se Rück­zah­lung ver­wen­den wir das­sel­be Zah­lungs­mit­tel, das Sie bei der ursprüng­li­chen Trans­ak­ti­on ein­ge­setzt haben, es sei denn, mit Ihnen wur­de aus­drück­lich etwas ande­res ver­ein­bart; in kei­nem Fall wer­den Ihnen wegen die­ser Rück­zah­lung Ent­gel­te berech­net. Wir kön­nen die Rück­zah­lung ver­wei­gern, bis wir die Waren wie­der zurück­er­hal­ten haben oder bis Sie den Nach­weis erbracht haben, dass Sie die Waren zurück­ge­sandt haben, je nach­dem, wel­ches der frü­he­re Zeit­punkt ist. Sie haben die Waren unver­züg­lich und in jedem Fall spä­tes­tens bin­nen vier­zehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Wider­ruf die­ses Ver­trags unter­rich­ten, an uns (Stadt­wer­ke Lan­gen­feld, Solin­ger Str.41, 40674 Lan­gen­feld, service@​stadtwerke-​langenfeld.​de) zurück­zu­sen­den oder zu über­ge­ben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vier­zehn Tagen absen­den. Sie tra­gen die unmit­tel­ba­ren Kos­ten der Rück­sen­dung der Waren. Sie müs­sen für einen etwai­gen Wert­ver­lust der Waren nur auf­kom­men, wenn die­ser Wert­ver­lust auf einen zur Prü­fung der Beschaf­fen­heit, Eigen­schaf­ten und Funk­ti­ons­wei­se der Waren nicht not­wen­di­gen Umgang mit ihnen zurück­zu­füh­ren ist.

B. Bezug von Dienstleistungen

Wenn Sie mit uns als Ver­brau­cher (gem. § 13 BGB) einen Ver­trag über den Bezug von Dienst­leis­tun­gen abge­schlos­sen haben, steht Ihnen bei Vor­lie­gen der gesetz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen ein Wider­rufs­recht­ge­mäß nach­fol­gen­der Wider­rufs­be­leh­rung zu:

Wider­rufs­be­leh­rung

Wider­rufs­recht

Sie haben das Recht, bin­nen vier­zehn Tagen ohne Anga­be von Grün­den die­sen Ver­trag zu wider­ru­fen. Die Wider­rufs­frist beträgt vier­zehn Tage ab dem Tag des Ver­trags­schlus­ses. Um Ihr Wider­rufs­recht aus­zu­üben, müs­sen Sie uns (Stadt­wer­ke Lan­gen­feld, Solin­ger Str.41, 40674 Lan­gen­feld, service@​stadtwerke-​langenfeld.​de) mit­tels einer ein­deu­ti­gen Erklä­rung (z. B. ein mit der Post ver­sand­ter Brief, Tele­fax oder E‑Mail) über Ihren Ent­schluss, die­sen Ver­trag zu wider­ru­fen, infor­mie­ren. Sie kön­nen dafür das bei­gefüg­te Mus­ter-Wider­rufs­for­mu­lar ver­wen­den, das jedoch nicht vor­ge­schrie­ben ist. Zur Wah­rung der Wider­rufs­frist reicht es aus, dass Sie die Mit­tei­lung über die Aus­übung des Wider­rufs­rechts vor Ablauf der Wider­rufs­frist absenden.

Fol­gen des Widerrufs

Wenn Sie die­sen Ver­trag wider­ru­fen, haben wir Ihnen alle Zah­lun­gen, die wir von Ihnen erhal­ten haben, ein­schließ­lich der Lie­fer­kos­ten (mit Aus­nah­me der zusätz­li­chen Kos­ten, die sich dar­aus erge­ben, dass Sie eine ande­re Art der Lie­fe­rung als die von uns ange­bo­te­ne, güns­tigs­te Stan­dard­lie­fe­rung gewählt haben), unver­züg­lich und spä­tes­tens bin­nen vier­zehn Tagen ab dem Tag zurück­zu­zah­len, an dem die Mit­tei­lung über Ihren Wider­ruf die­ses Ver­trags bei uns ein­ge­gan­gen ist. Für die­se Rück­zah­lung ver­wen­den wir das­sel­be Zah­lungs­mit­tel, das Sie bei der ursprüng­li­chen Trans­ak­ti­on ein­ge­setzt haben, es sei denn, mit Ihnen wur­de aus­drück­lich etwas ande­res ver­ein­bart; in kei­nem Fall wer­den Ihnen wegen die­se Rück­zah­lung Ent­gel­te berech­net. Haben Sie ver­langt, dass die Dienst­leis­tung wäh­rend der Wider­rufs­frist begin­nen soll, so haben Sie uns einen ange­mes­se­nen Betrag zu zah­len, der dem Anteil der bis zu dem Zeit­punkt, zu dem Sie uns von der Aus­übung des Wider­rufs­rechts hin­sicht­lich die­ses Ver­trags unter­rich­ten, bereits erbrach­ten Dienst­leis­tun­gen im Ver­gleich zum Gesamt­um­fang der im Ver­trag vor­ge­se­he­nen Dienst­leis­tun­gen entspricht.

Nach oben scrollen

Kundenbereich
Zugang zum Portal für Energie und Wasser
Zugang zum Portal für Internet (LFeld.net)
DSGVO Cookie-Einwilligung mit Real Cookie Banner