Wasser: Unsere kostbare Ressource

Sie möchten in Langenfeld oder Monheim Wasser anmelden?

Bestellen Sie Ihren Wasseranschluss ganz einfach online.
Wählen Sie das Formular aus, das Sie brauchen.
Geben Sie Ihre Daten ein und schicken Sie es ab.
Wir melden uns so schnell wie möglich und besprechen alles Weitere.

Tarife & Preisblätter

Hier finden Sie die Tarife und Bedingungen für die Versorgung mit Trinkwasser für die verschiedenen Jahre:

Wasser­haus­anschluss

Sie bauen ein Haus oder ändern Ihren Anschluss?

Dann brauchen Sie einen Wasserhausanschluss. Hier finden Sie das passende Formular.

Inbetrieb­setzung

Ihr Wasseranschluss ist fertig?

Dann muss er in Betrieb genommen werden. Füllen Sie dazu dieses Formular aus.

Wasser anmelden

Sie sind umgezogen und möchten Wasser bei uns anmelden?

Hier können Sie uns Ihre Daten online schicken.

Stand­rohr­vermietung

Sie möchten ein Standrohr mieten, z. B. für eine Baustelle?

Dann füllen Sie bitte dieses Formular aus.

Wasser anmelden – so einfach geht das

Wenn Sie in eine neue Wohnung oder ein neues Haus in Langenfeld oder Monheim ziehen, müssen Sie Wasser anmelden.
Auch wenn Sie in Langenfeld oder in Monheim ein Haus bauen, brauchen Sie Wasser von uns.
So melden Sie das Wasser beim Verbandswasserwerk Langenfeld-Monheim an:

Schritt 1:
Sie lesen den Zählerstand ab.

Das ist wichtig, damit wir wissen, wie viel Wasser Sie ab dem Einzug verbrauchen. Schreiben Sie sich die Zahl auf. Tragen Sie diese im 2. Schritt in das Anmeldeformular ein.
Schritt 2:
Sie füllen das Anmeldeformular aus.

Hier tragen Sie auch die Zahl ein, die Sie an Ihrem Wasser-Zähler abgelesen haben. Sie können das Formular online abschicken oder bei uns im KundenZentrum abgeben.
Schritt 3:
Wir prüfen Ihre Anmeldung und sagen Ihnen Bescheid.

Wenn wir Fragen haben, melden wir uns bei Ihnen.
Schritt 4:
Sie bekommen frisches und sauberes Trinkwasser – direkt aus Ihrer Region.

Unser Wasserwerk im Fernsehen:
Der Sender WDR war zu Besuch

Im Sommer 2023 hat der WDR (Westdeutscher Rundfunk) unser Wasserwerk besucht. Der Sender hat einen Beitrag für die Sendung „Lokalzeit“ erstellt.

Das Wasserwerk sorgt dafür, dass alle Menschen in Langenfeld und Monheim genug Wasser bekommen. Im Beitrag zeigt der WDR, wie wir das schaffen. Sie erfahren auch, wie jeder Mensch dabei helfen kann, das Grundwasser zu schützen.

Hier können Sie das Video vom WDR anschauen:

Frisches Trinkwasser für Langenfeld und Monheim

Ohne Wasser kann kein Mensch leben. Deshalb ist sauberes Trinkwasser sehr wichtig. Wir sorgen dafür, dass alle Menschen in der Region jeden Tag sauberes Wasser bekommen. In Langenfeld und Monheim wohnen rund 105.000 Menschen. 

Wasser für Langenfeld und Monheim

Das Wasser wird regelmäßig geprüft

Unser Trinkwasser muss sauber, klar, kühl und ohne Geruch sein.

Das schreibt das Gesetz vor. Wir halten uns daran und prüfen das Wasser im Labor. 

Woher kommt unser Wasser?

Wir holen unser Wasser aus sechs Brunnen im Knipprather Wald in Monheim.
Zusätzlich bekommen wir Wasser von den Stadtwerken Solingen und der Energieversorgung Leverkusen.

Wie gewinnen wir das Wasser?

Der Großteil unseres Trinkwassers kommt aus der Aufbereitungsanlage in Monheim. Dort wird Grundwasser zu Trinkwasser aufbereitet.

Wie wird das Wasser zu Trinkwasser aufbereitet?

Wir filtern das Wasser. Dabei benutzen wir Kalk und Aktivkohle.
Am Ende geben wir Phosphat dazu, um die Rohre zu schützen.

Sie haben Fragen zu Wasser?
Wir helfen Ihnen weiter

Das Verbandswasserwerk Langenfeld-Monheim sorgt dafür, dass Sie gutes Trinkwasser bekommen – bei Ihnen zu Hause oder im Betrieb.
Sie haben Fragen zu Ihrer Rechnung?
Wir sind für Sie da – in unserem KundenZentrum, am Telefon oder online.

So funktioniert die Abrechnung bei uns:

Teilen Sie uns Ihren Zählerstand mit

Hier können Sie uns Ihren aktuellen Zählerstand mitteilen.

Das geht zum Beispiel so:

So können Sie Ihr Wasser bezahlen

Sie zahlen jeden Monat einen festen Betrag. Das nennt man Abschlag.

So können Sie bezahlen:

So funktioniert die Abrechnung

Einmal im Jahr rechnen wir Ihren Wasser-Verbrauch genau ab.

Wir prüfen:

Ihre Rechnung einfach erklärt

Der Energiekompass hilft Ihnen, Ihre Wasser-Rechnung besser zu verstehen.
Sie sehen dort Schritt für Schritt erklärt:

Alles ist übersichtlich und in einfacher Sprache erklärt.
So behalten Sie den Überblick über Ihre Wasser-Kosten.

Wir sind für Sie da

Besuchen Sie uns im KundenZentrum „KunZe“ in Langenfeld.
Dort beraten wir Sie persönlich.

Auch auf unserer Internetseite finden Sie viele Infos und Angebote.
Vieles können Sie bequem von zu Hause erledigen.
Klicken Sie dafür unten auf „Online-Services“.

Informationen, Angebote und Services rund um Wasser

In diesem Bereich finden Sie wichtige Dokumente und Angebote rund um Trinkwasser –
zum Beispiel Formulare, Hinweise zur Anmeldung oder technische Informationen.
Wenn Sie Fragen haben, schauen Sie gern unter „FAQ“ weiter unten.
Dort beantworten wir häufige Fragen einfach und verständlich.

Füllen Sie einfach unser Online-Formular aus und schicken Sie es ab. Hier kommen Sie zu unseren Online-Formularen.

Wenn Sie ein Haus bauen oder Ihren Anschluss ändern, brauchen Sie Wasser von uns.
Hier können Sie das Formular dafür ausfüllen.

Wenn Sie denken, dass Ihr Wasserzähler falsch zählt, können Sie ihn prüfen lassen.
Das geht nur bei einer staatlich geprüften Stelle.
Wir helfen Ihnen dabei:
• Wir bauen den Zähler aus.
• Wir schicken ihn zur Prüfung ein.
Füllen Sie dafür bitte das Antragsformular aus: Hier klicken, um zum Antragsformular zu gelangen.

Wichtig: Geben Sie eine Telefonnummer an, unter der wir Sie tagsüber erreichen können.
Wir melden uns dann bei Ihnen.

Was kostet die Prüfung? (Stand: 07.07.2021)
• Prüfung: 140,50 € (netto – zzgl. 19 % Mehrwertsteuer)
• Ein- und Ausbau des Zählers + Anfahrt: 70,82 € (netto – zzgl. 19 % Mehrwertsteuer)
• Gesamtkosten:  211,32 € (netto – zzgl. 19 % Mehrwertsteuer)
Wenn der Zähler kaputt ist, übernehmen wir die Kosten.
Wenn der Zähler richtig zählt, müssen Sie die Kosten selbst zahlen.

Sie wohnen in Langenfeld oder Monheim und gießen Ihren Garten mit Leitungswasser?
Dann können Sie einen Zähler extra dafür einbauen lassen.
Dieser Zähler misst das Wasser, das nicht in den Abwasserkanal fließt.
So können Sie Geld bei den Abwassergebühren sparen.
Damit das klappt, brauchen Sie einen extra Wasserzähler – einen sogenannten Zwischenzähler.
Den Einbau und die regelmäßige Prüfung müssen Sie selbst bezahlen.
Dann schreiben Sie Ihrer Stadt, dass Sie einen Gartenwasserzähler haben.
In Langenfeld schicken Sie den Brief an das Amt für Steuern und Abgaben.
In Monheim schicken Sie ihn an das Amt für Steuern und Gebühren.
Legen Sie bitte eine Kopie der Rechnung vom Zähler dazu.

Auf der Rechnung müssen diese Infos stehen:

  • die Zählernummer
  • Das Datum der letzten Prüfung zur Genauigkeit des Zählers (Eichung)
  • der Zählerstand beim Einbau

Bitte schreiben Sie auch Ihre Kundennummer und die Vertragsnummer vom Verbandswasserwerk dazu.
Am Ende des Jahres lesen Sie den Zählerstand ab und schicken ihn uns.
Wir kümmern uns dann um die Abrechnung.
Die Abrechnung kostet 3 Euro im Jahr.

Alle Infos finden Sie hier:

Ein Standrohr ist ein mobiles Wassergerät.
Es wird an einen Hydranten angeschlossen, damit man Wasser entnehmen kann – zum Beispiel für eine Baustelle, zum Befüllen eines Pools oder für eine Veranstaltung im Freien.
Wenn Sie ein Standrohr brauchen, müssen Sie es vorher bei uns beantragen.

Das geht in drei einfachen Schritten.
1. Antrag ausfüllen
Füllen Sie unser Online-Formular aus, um ein Standrohr zu mieten. Hier kommen Sie direkt zum Online-Formular.
Bitte machen Sie das etwa 5 Tage vor dem gewünschten Termin.
Sie brauchen dafür diese Angaben:

  • Ihren Namen
  • Ihre Adresse
  • Wofür und wo Sie das Wasser brauchen (z. B. Baustelle, Pool, Gartenfest)
  • Ihre Handynummer
  • Welche Anschlussart Sie brauchen: Geka-Anschluss oder C-Anschluss (das hängt davon ab, welchen Schlauch oder welches Gerät Sie anschließen möchten)

Sie holen das Standrohr an dieser Adresse ab:
Elisabeth-Selbert-Straße 2, 40764 Langenfeld
Sie können das Standrohr nur mit einem Termin abholen, zurückgeben oder ablesen lassen.
Das geht nur an diesen Tagen:

  • Dienstag: 13:30 bis 15:30 Uhr
  • Donnerstag: 9:30 bis 11:30 Uhr

Die Kontrolle des Standrohres findet zweimal im Jahr vor Ort statt. Dafür machen Sie einen Termin mit uns.

2. Kaution überweisen
Bevor Sie das Standrohr abholen, müssen Sie eine Kaution von 1.000 Euro überweisen.
Das Geld muss mindestens 24 Stunden vor Abholung bei uns eingegangen sein.

Bitte überweisen Sie an:
Stadt-Sparkasse Langenfeld
IBAN: DE09 3755 1780 0000 1006 02
BIC: WELADED1LAF

Wichtig:
Schreiben Sie „Standrohrkaution“ in den Verwendungszweck.
Bringen Sie zur Abholung den Beleg von der Überweisung mit.
Ohne Kaution können wir kein Standrohr herausgeben.
Was kostet das Standrohr?

  • Kaution: 1.000 Euro (bekommen Sie zurück, wenn alles in Ordnung ist)
  • Bearbeitungsgebühr: 74,90 Euro alle 6 Monate
    (Für eingetragene Vereine ist diese Gebühr kostenlos)
  • Miete: 1,72 Euro pro Tag
  • Wasserpreis: Sie zahlen den normalen Wasserpreis

3. Termin vereinbaren
Wenn Sie das Formular ausgefüllt und die Kaution überwiesen haben,
meldet sich unser Team bei Ihnen.
Wir machen dann einen Termin für die Abholung des Standrohres aus.

Wichtig zu wissen
Wenn Sie das Standrohr länger als einen Monat behalten,
müssen Sie es zweimal im Jahr zur Prüfung und Ablesung vorzeigen:

  • am 30. Juni
  • am 31. Dezember

Wenn Sie das Standrohr nicht rechtzeitig vorzeigen, müssen Sie 70 Euro extra bezahlen (plus Mehrwertsteuer).
Mehr Infos stehen auch im Preisblatt Wasser 2024 unter „Wassertarif in besonderen Fällen“.

FAQ: Häufig gestellte Fragen rund um Wasser

Auf Ihrem Wasserzähler sehen Sie eine Reihe von Zahlen.
Diese Zahlen zeigen, wie viel Wasser Sie bisher verbraucht haben – in Kubikmetern (m³).
Bei einem normalen Zähler sehen Sie Zahlen wie auf einem Tacho.
Bei einem digitalen Zähler sehen Sie die Zahlen auf einem Display.

Wichtig:

Bei einem normalen/analogen lesen Sie nur die schwarzen Zahlen vor dem Komma ab.

Bei einem digitalen Zähler lesen Sie nur die großen Zahlen vor dem m³-Zeichen ab.

Die kleinen Zahlen dahinter brauchen wir nicht. Es zählen nur ganze Kubikmeter.

 

Sie können uns den Zählerstand ganz einfach mitteilen – auf vier Wegen:
• online über unser Formular: Hier klicken
• am Telefon
• per E-Mail
• persönlich in unserem KundenZentrum KunZe in Langenfeld

Wenn Sie Ihre Wasserrechnung nicht verstehen, sind wir für Sie da.
Sie können uns anrufen, schreiben oder vorbeikommen.
Vielleicht hilft Ihnen auch unser Rechnungserklärer.
Dort wird jede Rechnung einfach und Schritt für Schritt erklärt.
Hier klicken, um zum Rechnungserklärer zu gelangen.

Seit 2022 buchen wir zwei Abschläge getrennt von Ihrem Konto ab:
Einen für Wasser und einen für Abwasser (Kanalbenutzung).
Früher gab es nur eine gemeinsame Abbuchung.
Jetzt sind es zwei – damit Sie besser sehen können, wofür Sie zahlen.
Das Verbandswasserwerk rechnet auch die Abwassergebühren für die Stadt Langenfeld und die Stadt Monheim ab.
Deshalb bekommen Sie jetzt zwei getrennte Abrechnungen.

Wichtig für Sie:
Wenn Sie das Geld selbst überweisen oder einen Dauerauftrag haben,
nutzen Sie bitte zwei verschiedene Vertragsnummern – eine für Wasser, eine für Abwasser.
Achten Sie bitte darauf, dass die Beträge stimmen.

Ein Abschlag ist der monatliche Betrag, den Sie für Ihr Wasser im Voraus zahlen.
Am Ende des Jahres wird geschaut, wie viel Wasser Sie wirklich verbraucht haben.
Dann bekommen Sie entweder Geld zurück – oder müssen etwas nachzahlen.
Sie können Ihren Abschlag ganz einfach im Kundenportal ändern.
Dort können Sie den Betrag bis zu 20 Prozent senken oder bis zu 100 Prozent erhöhen.
Wenn das nicht reicht, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an
service@stw-langenfeld.de.
Wir melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen.

FAQ: Wichtige Infos für Trinkwasser-Kundinnen und -Kunden

Hier finden Sie alle Infos, die wir laut Gesetz geben müssen.
Zum Beispiel zur Wasserqualität, zu Prüfungen und zur Nutzung.
Diese Infos gelten für alle Haushalte in unserem Versorgungsgebiet.

Das Wasser kommt aus Brunnen im Knipprather Wald.
Bevor es zu Ihnen nach Hause fließt, wird es zu Trinkwasser aufbereitet.

Wir filtern das Wasser über:

• Halbgebrannter dolomitischer Kalkstein:
Dadurch wird das Wasser weniger sauer.

• Aktivkohle:
Sie entfernt Schadstoffe aus dem Wasser.

• Phosphat:
Zum Schluss wird Phosphat zum Schutz der Wasserleitungen hinzugegeben.

Das Wasser aus unseren Brunnen ist so sauber, dass wir es nicht desinfizieren müssen.

Bei einer Trinkwasseranalyse wird das Wasser genau untersucht.
Fachleute prüfen, ob schädliche Stoffe im Wasser sind – zum Beispiel Bakterien, Nitrat oder Metalle.
Diese Prüfungen sind gesetzlich vorgeschrieben.
Das Wasser wird regelmäßig kontrolliert.
Alle geprüften Stoffe in unserem Wasser sind unter den erlaubten Grenzwerten.
Hier sehen Sie die aktuellen Ergebnisse: Zur Trinkwasseranalyse

Die Wasserhärte zeigt, wie viel Kalzium und Magnesium im Wasser ist.
Je mehr davon enthalten ist, desto härter ist das Wasser.
Hartes Wasser kann zum Beispiel Kalkflecken hinterlassen.
In Langenfeld und Monheim ist das Wasser hart.
Das heißt: Es enthält eine höhere Menge Kalk.
Für Wasch- und Reinigungsmittel sollten Sie daher die Dosierung für „mittel“ verwenden.
Die genauen Angaben finden Sie auf der Verpackung Ihres Wasch- oder Reinigungsmittels.
Eine Enthärtungsanlage brauchen Sie normalerweise nicht.
Wenn Sie trotzdem eine einbauen möchten, sollte sie vom DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) zugelassen sein.
In der Trinkwasseranalyse stehen die Messwerte für unser Trinkwasser.
Zum Beispiel, wie viel Kalzium und Magnesium im Wasser sind – also wie hart es ist.
Hier können Sie die Trinkwasseranalyse ansehen: Hier klicken

Wie hart ist unser Trinkwasser?

In Deutschland wird Wasser in drei Härtebereiche eingeteilt. Das ist gesetzlich geregelt im Waschmittelgesetz.

  • Weich: weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat pro Liter (das sind unter 8,4 Grad deutscher Härte = °dH)

  • Mittel: 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat pro Liter (8,4 bis 14 °dH)

  • Hart: mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat pro Liter (mehr als 14 °dH)

Hinweis: Millimol pro Liter ist eine Maßeinheit. Sie zeigt, wie viel gelöstes Calciumcarbonat (ein Mineralstoff) im Wasser ist. °dH steht für „Grad deutscher Härte“.

Brauche ich eine Wasserenthärtungsanlage zu Hause?

In unserem Versorgungsgebiet ist das normalerweise nicht nötig.

Wenn Sie trotzdem eine Wasserenthärtungsanlage einbauen möchten, achten Sie bitte darauf:

Die Anlage sollte vom DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) zugelassen sein.

Damit das Trinkwasser sauber bleibt, untersucht das Verbandswasserwerk Langenfeld-Monheim das Wasser regelmäßig.
Es gibt zwei Arten von Untersuchungen:

1. Gesetzliche Untersuchungen:
Die Trinkwasserverordnung bestimmt,
   o welche Stoffe untersucht werden müssen,
   o wie oft Proben genommen werden müssen
   o und welche Grenzwerte gelten.
Diese Proben werden von anerkannten Laboren untersucht.

2. Zusätzliche Untersuchungen:
Das Verbandswasserwerk Langenfeld-Monheim macht auch eigene Kontrollen – zum Beispiel an den Brunnen, in der Wasseraufbereitung
und an Messstellen im Netz (z. B. Schulen, Kitas, Altenheime, Wohnungen).
Im Jahr 2024 wurden ca. 1.850 Wasserproben genommen.
Dabei wurden ca. 25.000 Einzelwerte geprüft.
So ist sichergestellt:
Das Trinkwasser ist sauber und entspricht allen Vorgaben.

Trinkwasser ist wertvoll. Bitte gehen Sie sparsam damit um. So helfen Sie der Umwelt und sichern die Wasserversorgung für alle – besonders im heißen Sommer.

So können Sie Wasser sparen:

  • Tropfende Wasserhähne und laufende Toiletten reparieren lassen

  • Spartaste an der Toilette benutzen

  • Wasser beim Zähneputzen nicht laufen lassen

  • Sparsame Duschköpfe und Wasserhähne verwenden

  • Waschmaschine und Spülmaschine immer voll beladen

  • Regenwasser im Garten nutzen

  • Nur so viel gießen, wie nötig – trockener Rasen erholt sich von selbst

  • Pflanzen direkt an den Wurzeln gießen

  • Auto in einer Waschanlage reinigen

  • Medikamente nicht in die Toilette werfen

  • Schmutzwasser nicht in Straßenrinnen kippen

  • Wer warmes Wasser spart, spart auch Energie

Wenn Wasser längere Zeit in der Leitung steht – zum Beispiel über Nacht oder während des Urlaubs –, nennt man das Stagnationswasser. Dieses Wasser ist nicht mehr frisch. Es kann Stoffe aus den Leitungen enthalten. Deshalb sollten Sie es nicht trinken oder für Kaffee und Tee benutzen.

So gehen Sie richtig vor:

  • Lassen Sie zuerst Wasser laufen, zum Beispiel beim Händewaschen oder beim Spülen der Toilette.

  • Dann lassen Sie das Wasser aus dem Hahn kurz laufen – das können Sie zum Blumengießen verwenden.

  • Tipp: Fühlen Sie mit dem Finger, wann das Wasser richtig kalt wird. Erst dann ist es frisch.

Mehr Infos finden Sie im PDF-Ratgeber: „Trinkwasser aus dem Hahn“.

Legionellen sind Bakterien, die im warmen Wasser leben können – besonders zwischen 25 und 50 Grad Celsius. Wenn das Wasser lange in den Leitungen steht und nicht frisch nachfließt, können sich die Bakterien stark vermehren.

Wichtig zu wissen:

  • Legionellen sind im kalten Wasser meist kein Problem.

  • Sie werden gefährlich, wenn sie beim Duschen oder durch andere feine Wassertröpfchen (Aerosole) eingeatmet werden.

  • Das Trinken von Wasser mit wenigen Legionellen ist für gesunde Menschen in der Regel unbedenklich.

So schützen Sie sich:

  • Der zentrale Warmwasserspeicher sollte auf mindestens 60 Grad Celsius eingestellt sein.

  • Warmwasserleitungen sollten regelmäßig genutzt werden, damit das Wasser nicht steht.

Mögliche Symptome bei einer Infektion:

  • Fieber, Husten, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Durchfall

  • In schweren Fällen: Lungenentzündung (Legionärskrankheit)

Pflichten für Vermieter:

  • Große Warmwasseranlagen (mehr als 400 Liter Speicher oder mehr als 3 Liter Leitung) müssen laut Trinkwasserverordnung regelmäßig geprüft werden.

  • Kleine Anlagen, Ein- und Zweifamilienhäuser sind davon nicht betroffen.

Mehr Infos:

Bleirohre dürfen in Deutschland ab dem 12. Januar 2026 nicht mehr für Trinkwasser genutzt werden. Sie müssen bis dahin entfernt oder stillgelegt werden. Das steht in der Trinkwasserverordnung.

So erkennen Sie Bleileitungen:

  • Sie sind grau-blau und oft nicht überstrichen.

  • Man kann mit dem Fingernagel leicht eine Kerbe machen – das Metall ist weich.

  • Beim Klopfen klingt es dumpf.

  • Die Rohre verlaufen im Keller oft in großen Bögen sichtbar an der Wand.

Wichtig für Eigentümer:

  • Als Hausbesitzer sind Sie für Ihre Trinkwasserleitungen verantwortlich.

  • Sie müssen dafür sorgen, dass das Wasser sauber und ohne Blei ist.

Wichtig für Mieter:

  • Fragen Sie Ihren Vermieter, ob noch Bleileitungen vorhanden sind.

  • Er muss Ihnen Auskunft geben und ist für die Qualität des Trinkwassers zuständig.

Wenn Sie unsicher sind:

  • Eine Wasseranalyse zeigt, ob Blei im Trinkwasser ist.

  • Lassen Sie die Prüfung von einem Fachbetrieb durchführen.

Unser Wasserwerk arbeitet sehr effizient. Die Kosten und die Verluste sind geringer als bei vielen anderen Wasserversorgern in NRW. Das zeigen die Zahlen vom „Wasserbenchmark NRW“ aus dem Jahr 2022.

Was bedeutet Wasserverlust?

Wasserverlust heißt: Ein Teil des Wassers kommt nicht bei den Haushalten an – zum Beispiel durch kleine Lecks in den Leitungen. Bei uns ist dieser Verlust sehr gering.

Was bedeutet Benchmarking?

Benchmarking ist ein Vergleich mit anderen Wasserwerken. Dabei werden Daten ausgewertet, um besser zu werden. Ziel ist es, herauszufinden, was gut läuft – und was man noch verbessern kann.

Mehr Infos: auf der Webseite zum „Wasserbenchmark NRW“.

FAQ: Trinkwasser und der Schutz unserer Gewässer – was ist wichtig?

Hier sehen Sie Übersichtskarten zu den Wasserschutzgebieten:

Die Karten zeigen, wo das Trinkwasser besonders geschützt wird.

Hier finden Sie nützliche Infos und Ratgeber:

Die Liste der Untersuchungsstellen mit Laborstandort in NRW vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen enthält Adressen und Ansprechpartner, an die Sie sich mit Ihrem Anliegen wenden können.
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